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Aktiver Klimaschutz spart unnötige Kosten!

Energieeffizienz- dies scheint in diesen Tagen zu den Schlagworten im Umweltministerium zu gehören. So rät man dort verstärkt dazu, nicht nur ineffiziente Heizungsanlagen auszutauschen, sondern auch veraltete Elektrogeräte auszutauschen, um langfristig viele Milliarden Euro einzusparen und nachhaltig das Klima zu schützen.

Mit dem sogenannten "Nationalen Energie-Effizienzplan" will Umweltminister Gabriel nun Energiereserven mobilisieren, die in vielen privaten Wohnungen und Betrieben schlummern. Zu den bedeutendsten Schritten soll ein Zuschuss für Hartz-IV-Empfänger sein, wenn diese den Kauf von besonders Energie-effizienten Haushaltsgeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen planen.
Bereits ab November soll die Chance geboten werden, dass auch dieser Personenkreis kostenlos einen Energieberater in Anspruch nehmen kann. Dann winken unter anderem wertvolle Einspartipps, Gratisglühbirnen und in erster Linie Zuschüsse für den Erwerb von Haushaltsgroßgeräten.
Wollen beispielsweise Finanzschwache einen Kühlschrank kaufen, der umweltschonend nEnergie liefert, wird Vater Staat die Differenz zu einem vergleichsweise technisch veralteten Gerät hinzu zahlen, wobei der Höchstbetrag auf 150 Euro festgesetzt ist. Selbst beim Grundpreis winken Zuschüssen, die jedoch zu einem späteren Zeitpunkt wieder erstattet werden müssen, wenn sich die Investition durch die Einsparungen rechnen.
Für dieses Haushaltgeräte-Programm will der Umweltminister rund fünf Millionen Euro zur Verfügung stellen und bereits ab 2009 sollen es gar mehr als 15 Millionen Euro sein. Auf diese Weise sollen auch einkommensschwache Schichten in den Genuss kommen, erheblich an Stromkosten einzusparen.
Mit dem großangelegten Effizienzplan können sich Jahr für Jahr die Stromkosten bis zum Jahr 2020 um etwa zehn Milliarden Euro reduzieren; bei den Energie-Importkosten rechnet man sogar mit Einsparungen von bis zu 20 Milliarden Euro in jedem Jahr. Doch zur Strategie gehören auch verschärfte Auflagen beim Neubau eines Hauses, um langfristig zu bewirken, dass bis 2020 keinerlei Energie mehr aus Erdgas und Öl benötigt wird. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm wird von derzeit vier Milliarden Euro jedes Jahr um 500 Millionen aufgestockt. Wer eine energetische Sanierung seines Wohnbestandes durchführt, soll künftig steuerlich besser gestellt werden, um davon zu profitieren, auch in den eigenen vier Wänden etwas für den Klimaschutz zu unternehmen.


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