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Was gilt ab 2009 für Eigenheimbesitzer?

Der Gesetzgeber hat verstärkt ein waches Auge auf energiesparende Maßnahmen wie auch die erforderlichen Richtlinien dazu. Bauherren, Immobilienbesitzer, die ihr Objekt verkaufen wollen oder derjenige, der Sanierungsmaßnahmen ins Auge fasst, sind aufgerufen, verstärkt ab 2009 das Klima zu schützen und Energie einzusparen.

Grundsätzlich gilt, dass die Energieeinsparverordnung (EnEV) sofort zu Beginn 2009 gilt und mit Verschärfungen das Anforderungsniveau an Neubauten und Bestandsimmobilien anheben soll. Seit 2002 ist die EnEV ein wichtiger Baustein des bundesdeutschen Baurechts und soll mit ihren Verordnungen umweltschonende bauliche Maßnahmen regeln.
Im neuen Jahr gibt es durchgreifende Erweiterungen, wobei die energetischen Anforderungen an den Jahres- Primärenergiebedarf und die Wärmedämmung energetisch relevanter Außenbauteile um satte 30 Prozent erhöht werden.
Selbst oberste Geschossdecken, sofern diese begehbar sind, müssen unter bestimmten Voraussetzungen entsprechend gedämmt werden und alte Nachtstromspeicherheizungen müssen, insbesondere in größeren Gebäuden, stufenweise vom Netz genommen werden. Wenngleich noch nicht alle Verordnungen Gesetz sind, gelten doch unabhängig von der Novellierung der EnEV 2009 die Richtlinien der EnEV 2007, zu denen die Bestimmungen zum Energieausweis gehören. So müssen seit dem 1. Juli 2008 Besitzer von Immobilien, die bis Ende 1965 gebaut wurden, einen solchen Energieausweis vorlegen, wenn das Objekt vermietet oder verkauft werden soll. Zu Beginn 2009 müssen auch Besitzer von Gebäuden ab Baujahr 1966 entweder den bedarfs- oder den verbrauchsorientierten Ausweis parat haben.
Der bedarfsorientierte Energiepass wird anhand der Bausubstanz und der Heizungsanlage des Gebäudes ausgestellt und aufgrund des energetischen Zustands der Immobilie wird vom Fachmann errechnet, wie hoch die Energiemenge ist, die bei einem durchschnittlichen Verbrauch von Heizungswärme und Warmwasser benötigt wird.Der verbrauchsorientierte Ausweis hingegen gibt den Verbrauch an Energie auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs wieder.


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