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Was wird aus dem Darlehensverkauf?

Was vor Wochen noch vollmundig angekündigt wurde, lässt bislang leider noch auf sich warten: der Darlehensverkauf an Investoren. So müssen Eigenheimbesitzer weiter auf eine Verschärfung der Regeln gegen den Missbrauch bei der Veräußerung von Immobilienkrediten durch Banken warten.

Nach wie vor sind die Regierungsparteien unentschieden, wie ein Kompromiss in dieser Sache aussehen soll. So bleibt auch ein Sonderkündigungsrecht für Darlehensnehmer beim Verkauf ihres Darlehens noch unbeantwortet im Raum stehen.
In Koalitionskreisen soll nun endlich nach Lösungsansätzen gesucht werden, um insbesondere für einen verstärkten Verbraucherschutz zu sorgen. Schuldner sollen dann im Falle eines Kreditverkaufs durch ihre Bank ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen können, ohne dass eine teure Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird. Dieses soll dann ein Ausgleich für die außerplanmäßige Rückzahlung des Baudarlehens sein, obwohl Banken wie auch Finanzpolitiker dem noch ablehnend gegenüber stehen.
Anvisiert wurde bereits, sich darauf zu einigen, ein außerordentliches Kündigungsrecht einzuräumen, das jedoch mit der Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung verbunden sein soll. Zwei Ausnahmen sollen dann jedoch greifen: Wenn Banken fusionieren wie auch bei Verkäufen, die in Verbindung mit Pfandbriefen stehen. Eine Tatsache rückt jedoch verstärkt in den Mittelpunkt von geplanten Zielsetzungen in Bezug auf einen Darlehensverkauf: Banken müssen ihre Kunden frühzeitig über den Verkauf des Baudarlehens informieren und eine Grundschuld soll dann nur noch mit dem Vermerk „Zweckbindung“ weiter gereicht werden dürfen.
Wird jedoch ein Darlehen regelmäßig durch den Kunden bedient, soll ein Weiterverkauf durch die Banken ausgeschlossen werden, selbst wenn sich die finanzielle Situation des Kreditnehmers verschlechtert hat.
Einig sich alle, wenn es darum geht, für eine verbesserte Transparenz zu sorgen, um Einblicke in den stark angestiegenen Handel mit Baudarlehen zu nehmen. Vielfach bemerkt der Kunde nichts nach einem Darlehensverkauf, da dieses meist weiterhin von der zuständigen Bank verwaltet wird. Doch gibt es bereits eine Vielzahl an Fällen, in denen der Darlehensnehmer plötzlich von neuen Gläubigern konfrontiert wird, deren Ziel es ist, lediglich den Faktor Profit zu verfolgen und nicht selten Zwangsvollstreckungen anordnen. Um insbesondere ordnungsgemäß bediente Darlehen vor einem Verlauf und die damit zusammen hängenden Praktiken zu schützen, will der Gesetzgeber bald einen Riegel vorschieben.


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