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Eckpunkte der Baufinanzierung müssen definiert werden

Wer erkannt hat, dass die eigene Immobilie nicht nur die Lebensqualität verbessern kann und meist auch eine Wertsteigerung erfährt, sondern auch die Altersvorsorge ergänzt, muss rechtzeitig auch den Schwerpunkt auf eine solide Finanzierung legen.
Nicht selten legt der Häuslebauer eine sechsstellige Summe dafür auf den Tisch seines Geldgebers. Wer sicher gehen will, keinen Schiffbruch zu erleiden, muss alles genau planen und dabei bestimmte Kriterien beachten.

Noch vor dem ersten Spatenstich muss die persönliche Checkliste überprüft werden, wobei man sich die Fragen im eigenen Interesse realistisch beantworten sollte. An erster Stelle steht die Frage nach der Höhe der gesamten Kosten, wobei das, was so „nebenher“ abfällt, nicht vergessen werden darf.
Die Gebühren für den Notar, die Grunderwerbsteuer wie auch die Eintragung ins Grundbuch gehören unter anderem dazu. Sind die Kosten ermittelt, muss ein Kassensturz vorgenommen werden, wobei im günstigsten Falle rund ein Drittel enorm weiter hilft, die Finanzierung besser stemmen zu können. Zum Eigenkapital gehört Bares, Bank- und Bausparguthaben und alle weiteren Kapitalanlagen, die zu Geld gemacht werden können. Je höher die eigenen Mittel ausfallen, desto weniger Fremdkapital ist erforderlich. Wer eine 100- Prozent- Finanzierung ins Auge fasst, muss vorsichtig sein, denn nicht jeder eignet sich dafür. Eng mit dem Eigenkapital verbunden sind auch die Möglichkeiten von Eigenleistungen. Schnell werden Zeitrahmen wie auch die eigenen Fähigkeiten überschätzt und wer sich hierbei verkalkuliert, muss damit rechnen, dass sich die gesamte Finanzierung verteuert, wenn am Ende doch noch Profis ran müssen.
Die Höhe des zur Verfügung stehenden Monatseinkommens muss unter Berücksichtigung der laufenden Kosten einfließen. Schließlich will sich niemand auf Dauer stark einschränken, nur um die Belastungen tragen zu können.
Diese müssen zu dem passen, was eine Familie für den Lebensunterhalt benötigt, somit klar auf der Hand liegt, dass Zins und Tilgung nicht mehr als 40 Prozent vom Monatsnettoeinkommen ausmachen dürfen.
Zusätzlich sollt eine Sicherheitsreserve an die Seite gelegt werden, wenn unvorhersehbare Ausgaben beglichen werden müssen. Drei bis vier Monatsgehälter sollten es schon sein, um finanziellen Engpässen zu entgehen.
Wer diese Eckpunkte berücksichtigt, kann teuere Fehler vermeiden, oder gar einen Notverkauf.


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