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Solider Finanzierungsplan schützt vor bösen Überraschungen

Jeder, der ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen oder bauen will, sollte einen fundierten Finanzierungsplan in den Mittelpunkt der Überlegungen stellen.

Als Grundlage dient eine Übersicht, die auch Aufschluss über alle zur Verfügung stehenden Mittel gebe soll. Wer hier schon Fehler bei der Kalkulation macht und keine unvorhergesehenen Kosten einplant, muss früher oder später auf finanzielle Engpässe stoßen. Entsprechend hohe Rücklagen sind daher unabdingbar.
Auf der realistischen Grundlage eines Finanzierungsplans kann der Antragsteller grob abschätzen, wie viel Geld man von einer Bank als Darlehen bekommen könnte. Als Anhaltspunkt dient ein einfaches Rechenbeispiel: pro 50 Euro, die der künftige Eigenheimbesitzer für seine Finanzierung monatlich aufbringen kann, gewähren Kreditinstitute meist ein Darlehen von rund 7.500 Euro, wobei sich diese Angaben auf einen sechsprozentigen Zins und einer einprozentigen Tilgung bezieht.
Die sogenannte Belastungsgrenze des Schuldners nimmt eine besondere Position ein, wenn Banken Ausfallrisiken umgehen wollen. Das monatliche Einkommen und die Summe, die für die Rate eingesetzt werden kann, kommen dann verstärkt ins Spiel. Fehleinschätzungen entstehen meist dann, wenn lediglich der Kaufpreis oder die Summe für den Bau einer Immobilie beachtet wird und Nebenkosten dabei außen vor bleiben. Dazu gehören unter anderem die Grunderwerbssteuer, die mit rund 3,5 Prozent zu Buche schlägt und die fast zweiprozentigen Notaargebühren.
Wer neu baut, muss unter anderem auf eventuelle Erschließungskosten achten und auch Versicherungen für die Baustelle abschließen. Wer sich die Baufinanzierung erleichtern will, sollte zusätzlich nach günstigen Fördergeldern Ausschau halten. Als erste Anlaufstelle gilt meist die Kreditanstalt für Wiederaufbau, auch KfW- Förderbank genannt. Insbesondere umweltbewusste Bauherren und Modernisierer können hier zinsgünstige Darlehen und Fördeprogramme nutzen. Auch die „Fördertöpfe“ von Ländern und Kommunen bieten vielfach noch Möglichkeiten, insbesondere für kinderreiche Familien, zinsgünstige Darlehen und Fördersummen in Anspruch zu nehmen.
Angesichts der desolaten Haushaltslage vieler Gemeinden und Kommunen, gilt jedoch das sogenannte Windhundprinzip: wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Soll dann der Posten an Einsparungen aufgestockt werden, kommen Eigenkapital und Eigenleistungen ins Spiel. Doch gilt bei den eigenen Leistungen auch immer ein erhöhtes Risiko. Schließlich kann nicht jeder die anvisierten Kosten einsparen und Banken akzeptieren meist auch nur eine Höchstsumme von 10 bis 15 Prozent von der Gesamtsumme, die durch eigene Muskelkraft eingespart werden kann.


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