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Lässt sich mit Muskelhypothek wirklich einsparen?
Handwerker kosten eine Menge Geld und wer schon einmal gebaut hat weiß, dass diese Kosten innerhalb der Gesamtfinanzierung einer erheblichen Teil einnehmen.
Viele künftige Eigenheimbesitzer vermuten hierbei ein enormes Einsparpotenzial und planen, selber Hand anzulegen.
Grundsätzlich kann der Häuslebauer mit dieser Strategie einsparen, doch müssen alle Kriterien auch erfüllt sein, wenn die Eigenkapitalersatzleistung auch wirklich greifen soll.
20 bis 30 Prozent eigene Mittel reduzieren die Summe der noch aufzunehmenden Fremdmittel und wer sein handwerkliches Geschick einbringen will, kann in den meisten Fällen bis zu fünf Prozent damit auffangen.
Banken akzeptieren in der Regel die Eigenkapitalersatzleistung, doch wird oft auch genau nachgefragt, wie die Leistungen mit welcher Qualifikation aussehen sollen.
Der Faktor Zeit gehört für die meisten künftigen Eigenheimbesitzer zu den größten Risiken. Insbesondere der Bauherr, der Vollzeit arbeitet, überschätzt den Zeitfaktor oftmals und auch Mithelfende erweisen sich nicht immer als zuverlässig. Klappt es nicht mit der Koordination auf der Baustelle, muss langfristig mit einer Doppelbelastung aus der monatlichen Rate für die Baufinanzierung und der noch zu zahlenden Miete gerechnet werden.
Berücksichtigt man, dass Handwerksbetriebe günstiger Material beschaffen können und auch die Absicherungen der Handwerker gewährleistet ist, sollte man sich die Frage nach der Effizienz von eigenen Leistungen stellen.
Zu den größten Unsicherheitsfaktoren gehört die Gewährleistung an erbrachten Ausführungen. Diese ist beim Handwerksmeister im Preis inklusive, während der Heimwerker oft mit hohen Kosten konfrontiert wird, wenn es zu Mängeln kommt. Dann steht man mit den Kosten allein da und muss meist teuer nachfinanzieren.
Bevor sich der Bauherr für seinen eigenen Muskeleinsatz entscheidet, sollten Zeitfaktor, Gewährleistung und zusätzliche Kosten für die Meldepflicht aller Helfer in die persönliche Kalkulation einbezogen werden.
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