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Veränderte Lebensumstände- wie geht es weiter?

In der Regel entschließt man sich nur einmal im Leben, einen Wohntraum zu realisieren. Doch nicht immer bleiben die persönlichen Umstände während der Laufzeit bestehen, wie es eigentlich geplant war.

Berufliche Veränderungen bringen es gelegentlich mit sich, dass der Wohnort gewechselt und sich der Eigenheimbesitzer von seinem Zuhause verabschieden muss. Doch muss man vorzeitig aus einem noch bestehenden Darlehensvertrag aussteigen, zeigen Banken wenig Verständnis dafür und „bestrafen“ den Kunden mit einer teuren Vorfälligkeitsentschädigung. Zwingend ist jedoch nicht, dass Geldgeber einen Kunden ziehen lassen müssen. Vielmehr ist man auf den guten Willen einer Bank angewiesen, vorzeitig kündigen zu können. Doch diese Option muss in der Regel mit einem vierstelligen Betrag erkauft werden, denn Banken wollen sich den Zinsausfall nicht entgehen lassen. Als Argument gilt, dass Banken ihrerseits Kapital an den Märkten für das Baudarlehen ausnehmen müssen und Zinsausfälle durch eine vorzeitige Kündigung daher immer zu Lasten des Kunden gehen müssen.
Doch gibt es auch Geldgeber, die bereit sind, ihrem Kunden die Möglichkeit einzuräumen, sich vor Unwägbarkeiten des Lebens in finanzieller Hinsicht zu schützen- mit dem sogenannten Vorfälligkeitsschutz.
Angesprochen sind Darlehensnehmer, die aus beruflichen Gründen ihren Wohnort wechseln müssen und auf diese Weise die Möglichkeit erhalten, sich vor überhöhten Verlustzahlungen zu schützen.
Wer in den Genuss dieser Absicherung kommen will, zahlt dann eine einmalige Gebühr und kann somit unter Umständen einige Tausend Euro sparen, wenn berufliche Gründe vorliegen.
Der Vorfälligkeitsschutz ermöglicht, nicht auf die Zins- und Planungssicherheiten einer langfristigen Zinsbindung zu verzichten. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Arbeitsplatzwechsel durch den Darlehensnehmer oder den Arbeitgeber zustande gekommen ist, wenn es darum geht, Verluste aufzufangen.
Doch auch ein Familienzuwachs oder eine Scheidung zwingen manchmal dazu, vorzeitig das Domizil zu verlassen.
Besonders gravierend sind die Einbußen, wenn das eigene Heim erst vor kurzer Zeit erworben wurde. Hier bieten einige Geldgeber einen Wertschutzbrief an, um finanzielle Engpässe abzuwenden.
Mit kleinen Monatsbeträgen kann sich der Darlehensnehmer die Option offen halten, auch bei einem „Notverkauf“ gerüstet zu sein. Bis zu zehn Prozent vom Kaufpreis können dann ausgezahlt werden, wobei die Höhe auf 35.000 Euro begrenzt ist.


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