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Nicht jede Sanierungsmaßnahme erfüllt ihren Zweck!

Dämmungen helfen, teure Energie einzusparen. Diese Tatsache ist nicht neu, doch wer sich voreilig für diese Materialien entscheidet und nicht die bauphysikalischen Zustände an der eigenen Immobilie berücksichtigt, muss mit Schimmelschäden rechnen, die weitestgehend die Gesundheit beeinträchtigen.

Die meisten Zeitgenossen wissen es bereits- ein Grad weniger am Heizungsregler kann bis zu sechs Prozent an Energieeinsparung bringen. Eine neue Heizungsanlage und passend dazu eine ausreichende Dämmung können diese Zahl sogar noch erheblich erhöhen.
Doch wer nun hektisch damit beginnt, voreilig Sanierungsmaßnahmen durchzuführen, ohne den Zustand der Immobilie zu berücksichtigen, kann enorme Fehler begehen. Falsche Wärmedämmungen können zu den größten Fehlern gehören und wer auf der richtigen Seite stehen will, sollte nicht ohne den Rat eines Fachmannes damit beginnen.
Dieser kann energetische Schwachstellen gezielt aufspüren und auch ein sinnvolles Gesamtkonzept für die betreffende Immobilie erarbeiten. Dann locken Fördermöglichkeiten im Rahmen des CO2- Gebäudesanierungsprogramms über die KfW- Förderbank.
So spielt auch die gezielte Reihenfolge bei Sanierungsmaßnahmen eine große Rolle. Die Größe der Heizungsanlage muss beispielsweise mit der Dämmung korrespondieren. Im Rahmen eines sinnvollen Energiekonzeptes sollte erst gedämmt werden, um dann zu beurteilen, wie leistungsstark die neue Anlage ausfallen muss. Wer seine Immobilie effizient gedämmt hat und vielleicht zusätzlich über eine Fußbodenheizung verfügt, sollte überlegen, eine Wärmepumpe installieren zu lassen.
Wärme aus der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser kann in Wohnwärme umgewandelt werden. Bei herkömmlichen Temperaturen in der kalten Jahreszeit reicht eine Wärmepumpe hierzulande meist aus. Erst bei Minustemperaturen wird eine zusätzliche Heizung erforderlich und bedarfsabhängig muss der Eigenheimbesitzer dann einen elektrisch betriebenen Wärmeerzeuger dazu schalten. Doch ist die Entscheidung für eine Wärmepumpe immer mit hohen Investitionskosten verbunden. In der Regel sind für ein Einfamilienhaus bis zu 13.000 Euro fällig. Erdwärmepumpen sind meist noch teurer, weil Kosten für Sonden und Bohrungen hinzu kommen. Doch wer alle energiesparenden Kriterien erfüllt, kann sich finanziell unter die Arme greifen lassen und sollte Fördergelder oder zinsgünstige Darlehen für die energetischen Maßnahmen nutzen.


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