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Thermografieaufnahmen können Wärmeverluste sichtbar machen
Die Gebäudehülle gehört zu den Bauteilen, durch die enorme Wärmeverluste entstehen können, wenn keine ausreichende Dämmung vorhanden ist.
Diese speziellen Bilder werden grundsätzlich im Winter aufgenommen, um Aussagen über „Energielöcher“ zu machen. Thermografische Aufnahmen können auch Bestandteil einer „vor- Ort- Beratung“ sein, die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert wird.
Zu den Vorteilen dieser speziellen Aufnahmen gehört der psychologische Effekt. Wärmeverluste werden farblich hervor gehoben und verdeutlichen, wo teure Energie
durch die Außenhülle verloren geht.
Thermografie- Gutachten beinhalten eine Darstellung problematischer Gebäudezonen wie ungedämmte Heizkörpernischen, Überstände und Balkonanschlüsse. Dabei werden alle Außenwände „abgelichtet“, damit der Fachmann anhand des Farbverlaufs exakt die Schwachstellen erkennen kann. Auf diese Weise können zielgerichtete Sanierungsmaßnahmen empfohlen werden. Wer auf der sicheren Seite stehen möchte, kann auch im Gebäude Aufnahmen dieser Art anfertigen lassen.
Wer ein solches Gutachten nicht in Verbindung mit der „vor- Ort- Beratung“ anfertigen lässt, muss rund 300 Euro dafür bezahlen. Doch gehen diese Kosten nicht einzig und allein zu Lasten des Hausbesitzers. Die Hälfte dafür kann in Form einer Förderung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden. Die Höchstfördersumme ist jedoch auf 150 Euro begrenzt.
Zusammen mit der „vor- Ort- Beratung“ kann ein Zuschuss in Höhe von 25 Euro je Bild genutzt werden, wobei hierbei die Höchstfördersumme auf 100 Euro festgesetzt ist.
Wer sich vorab schon einmal wertvolle Tipps in Sachen Modernisierungsmaßnahmen einholen will, stößt bei einer der zahlreichen Verbraucherzentralen auf offene Ohren. Hilfe für sanierungswillige Hausbesitzer gibt es auch dann, wenn es um einzelne Maßnahmen geht, oder eine neue Heizungsanlage geplant ist. In der Regel reicht es aus, ein Gespräch mit dem Fachmann in den Beratungsstellen zu führen, wenn allgemeine Fragen zu energiesparenden Maßnahmen im Raum stehen.
Bei weiter führenden Beratungen, sollte man einen Termin für die „vor- Ort- Beratung“ vereinbaren, um unter anderem Wissenswertes über Dammmaterialien und verschiedene Heizungssysteme zu erfahren.
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