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Unter welchen Kriterien läuft das Darlehen?

Grundsätzlich beginnt die Darlehensphase dann, wenn die Bausparkasse das Geld ausgezahlt hat. Das Darlehen wird dem künftigen Eigenheimbesitzer wie ein herkömmliches Hypothekendarlehen in Form eines Annuitätendarlehens gewährt.

Dabei definiert sich die Höhe des Bauspardarlehens aus der Differenz zwischen der vertraglich vereinbarten Bausparsumme und dem Bausparguthaben. In der Regel erfolgt die Auszahlung des Darlehens zu 100%, da der Sparer schon beim Vertragsabschluss eine Gebühr bezahlt hat. Jedoch werden auch Tarife angeboten, die die Möglichkeit eines Disagios einplanen.
Doch unabhängig davon wird das Konto des Bausparers in jedem Fall mit einer entsprechenden Darlehensgebühr belastet; auch werden meist noch Verwaltungskosten berechnet, die bei einigen Prozent von der Darlehenssumme liegen.
Wichtiger Bestandteil eines Bauspardarlehens ist die erhöhte Tilgung, die zu einer Verkürzung der Laufzeit beiträgt und meist bei 10 bis 12 Jahren liegt. In der Regel liegt der Darlehenszins zwei Prozent über dem Sparzins, der während der Ansparphase auf das Guthaben gezahlt wird. Auf diese Weise fallen die Darlehenszinsen wesentlich niedriger aus, als bei dem normalen Hypothekendarlehen und bleibt über die komplette Laufzeit stabil; selbst Zinsschwankungen am Kapitalmarkt haben dann keine Bedeutung mehr. Diese Tatsache trägt zur Planungssicherheit bei und macht das Abzahlen kalkulierbar, da die Tilgungsraten festgesetzt und monatlich erbracht werden müssen.
Doch wie jedes andere Darlehen auch, muss das klassische Bauspardarlehen abgesichert werden. Eine entsprechende Grundschuld in Höhe des Darlehens wird dann ins Grundbuch eingetragen, wobei dies nur dann geschieht, wenn die Summe 10.000 Euro übersteigt. Doch ist es nicht möglich, die ganze Immobilie mit einem einzigen Bauspardarlehen zu finanzieren wobei gilt, dass die Höhe des Darlehens vom Beleihungswert und der Beleihungsobergrenze abhängig ist. Daher wird klar, dass neben dem Bauspardarlehen in der Regel auch ein anderes Hypothekendarlehen benötigt wird und deshalb zwei Grundschulden ins Grundbuch eingetragen werden müssen. In der Regel akzeptieren die meisten Bausparkassen, erst an zweiter Stelle dort eingetragen zu werden, was konkret bedeutet, dass im Falle einer Zwangsversteigerung zuerst der Geldgeber des Hypothekenkredits „bedient“ wird.


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