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Altverträge derzeit lukrativ

Einige Bausparkassen versuchen derzeit, die Kunden aus Altverträgen zu drängen, die gut verzinst sind. Verträge, die noch unter den alten Konditionen laufen, sind für Bausparkassen meist teuer.

Freuen können sich jedoch die Kunden. Für sie erweisen sich diese Verträge aus früheren Zeiten als lukrative Anlage- schließlich winken hier Sparzinsen, die zwischen vier und fünf Prozent liegen. Nicht gut beraten wären also Verbraucher, eine Anlage dieser Art zu kündigen. Mit Sparzinsen zwischen vier und fünf Prozent sind die Altverträge eine lukrative Anlage und Besitzer eines Bausparvertrages sollten ihre hochverzinsten Verträge nicht aufkündigen, oder in einen neuen Tarif wechseln. Doch lassen sich einige Bausparkassen eine Menge einfallen und versuchen ihre Kunden zu einer Kündigung zu überreden.
Geworben wird damit, dass man verlustfrei über sein Guthaben verfügen könne und zudem auf eine Kündigungsgebühr verzichtet wird. Doch bei genauem Hinsehen erweist sich dieses Angebot als nicht lukrativ. Dahinter steckt in der Regel das Vorhaben, „teure“ Kunden los werden zu wollen. Denn warten die Bausparer bis zur Zuteilung und verzichten dann auf ein Bauspardarlehen, haben sie grundsätzlich einen Anspruch auf bis zu drei Prozent sogenannter Bonuszinsen und dies auch noch rückwirkend ab Vertragsbeginn. Vielfach können Bausparer auch noch die Abschussgebühr zurück fordern, wenn auf ein Darlehen verzichtet wird.
Das waren die Extras, mit denen in den 90ern Jahren geworben wurde und sich an Sparer richtete, die erst gar nicht das Ziel verfolgten, ein günstiges Darlehen zu beantragen und lediglich die Sparzinsen im Auge hatten. Bei den besten Offerten winkten seinerzeit zusammen mit dem Bonus bis zu 5 Prozent. Rechnete man dann auch noch die staatliche Bausparförderung hinzu, waren gar Renditen bis zu 7 Prozent drin. Aktuell sind die Sparzinsen wieder gefallen, doch die einst geschlossenen Verträge behalten ihre Gültigkeit und die Bausparkassen müssen dafür tief in die Tasche greifen. Verständlich, dass viele Kassen diese Renditesparer schnell wieder los werden möchten. Einige Bausparkassen stoppen sogar die Einzugsermächtigung und wer den Vertrag weiterhin bestehen lassen möchte, muss diesem Stopp schriftlich widersprechen. Doch gilt grundsätzlich der Rat, keinesfalls den Tarif zu wechseln.


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