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Mit einem Bausparvertrag effizient die Baufinanzierung erleichtern

Obwohl der klassische Bausparvertrag als konservative Form des Sparens gewertet wird, eignet sich dieser immer noch für eine solide Variante auf dem Weg in die eigenen vier Wände.

Auch junge Menschen können von den Vorzügen profitieren, die ein solcher Vertrag zu bieten hat. In der Regel verfügen viele noch nicht über ein hohes Einkommen und können somit die staatliche Förderung eines Bausparvertrages in Anspruch nehmen.
Für die Einzahlungen auf einen Bausparvertrag können dann von Vater Staat Belohnungen in Form einer Wohnungsbauprämie in Anspruch genommen werden. Diese richtet sich nach dem zu versteuernden Jahresbruttoeinkommen und liegt bei Alleinstehenden jährlich bei 25 600 Euro und bei verheirateten Sparern bei 51 200 Euro.
Schon ab einem Einstiegsalter von 16 Jahren sind Bausparer prämienberechtigt. Um in den Genuss dieser Prämien zu kommen, müssen bei der zuständigen Bausparkasse spezielle Anträge gestellt werden.
Wer langfristig das Ziel im Auge hat, später zu bauen und ein Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen, muss zuvor eine Mindestsumme in seinen Vertrag eingezahlt haben. Bereits beim Abschluss eines Bausparvertrages wird die Verzinsung der eingezahlten Beträge während der Ansparphase wie auch Tilgungs- und Zinssätze für das spätere Bauspardarlehen festgelegt.
Auch wer sich im Laufe der Zeit anders entscheidet und ein Bauvorhaben verwirft, hat einen Zugriff auf sein Guthaben, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden. Das angesparte Guthaben muss für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendet werden, wenn man bereits erhaltene Prämien nicht verlieren will. In der Regel sind dafür Nachweise erforderlich. Der Kauf von Wohneigentum, die Modernisierung oder Renovierung, die Erweiterung von Wohnraum, das Ablösen von Hypotheken und der Kauf von Bauland gehören dazu. Grundsätzlich sollte die gesetzliche Sperrfrist von sieben Jahren eingehalten werden, um Prämienverluste zu vermeiden. Nach dem Ablauf dieser Sperrfrist kann der Bausparer frei über sein Guthaben verfügen, ohne diese für wohnwirtschaftliche Zwecke verwenden zu müssen. Einige Bausparkassen sind bereits dazu übergegangen, Abschlussgebühren zu erstatten oder einen Bonus auf Zinsen zu vergeben, wenn man auf ein Bauspardarlehen verzichtet.
Wer 40 bis 50 Prozent von der gesamten Bausparsumme angespart hat, erwirbt sich den Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen, das dem Sparer bis zum Ende der Laufzeit Planungssicherheit einräumt.
Obwohl sich das Grundprinzip des Bausparens ähnelt, sollte man dennoch Konkurrenzangebote einholen, um letztendlich von den günstigsten Konditionen zu profitieren.


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