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Mit einem Vorausdarlehen in die eigenen vier Wände?

Grundsätzlich basiert das klassische Bausparen auf dem Prinzip der Ansparphase, der Zuteilung und des dann ausgezahlten Bauspardarlehens.

Wird jedoch Kapital benötigt, ohne dass ein Guthaben angespart wurde, kann das Vorausdarlehen genutzt werden.
Wurde das vertraglich vereinbarte Mindestsparguthaben noch nicht erreicht, zahlt der Bausparer Zinsen für das Vorausdarlehen und muss dann zusätzlich die vereinbarten Sparraten für den Bausparvertrag leisten.
Kommt der Bausparvertrag in das Zuteilungsverfahren, kann er das Vorausdarlehen komplett ablösen und muss lediglich das Bauspardarlehen zu den vereinbarten Zinsen zurück zahlen. Der in der Regel niedrige Zinssatz wird bereits beim Vertragsabschluss festgelegt. Die Zinsbindung beträgt meist 8 bis 15 Jahre und daran gekoppelt ist der Abschluss eines Bausparvertrags. Die Höhe der Bausparsumme muss dann jedoch in der Höhe des Vorausdarlehens vereinbart werden.
Reicht das angesparte Guthaben nicht aus, um in den Genuss einer Zuteilung zu gelangen, können auch Teilzuteilungen vereinbart werden. Festgesetzte Zins- und Tilgungsbeträge werden dann fällig. Zu den Vorteilen des Vorausdarlehens gehört, dass über den kompletten Finanzierungszeitraum gewährleistet wird, dass der Kunde von einem niedrigen und festen Zinssatz profitiert und das gefürchtete Zinsänderungsrisiko entfällt. Eine überschaubare Finanzierungsdauer mit Planungssicherheit wird durch eine optimale Besparung erreicht und wer es sich erlauben kann, sollte durch Sondereinzahlungen den Weg in die Schuldenfreiheit verkürzen. Besteht der Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen, können diese in den Bausparvertrag eingezahlt werden und die monatlichen Zahlungen werden reduziert, da grundsätzlich eine Anrechnung auf die Sparrate möglich ist.
Während der Ansparphase kann der Bausparer Steuervergünstigungen in Form von Sonderausgaben „mitnehmen“, um die Finanzierungskosten zu reduzieren.
Meist wird das Vorausdarlehen durch die Eintragung einer Hypothek abgesichert und einige Geldgeber verlangen obendrein eine Restschuldversicherung, um sich vor Ausfallrisiken zu schützen. Das Bausparvorausdarlehen kann auch mit anderen Finanzierungsprodukten kombiniert werden.



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