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Sperrfristen beachten!

Wer von Vater Staat Geld bekommen möchte, sollte in jedem Falle berücksichtigen, dass bestimmte Fristen eingehalten werden müssen.

Wer von den Vorzügen eines Bausparvertrages profitieren will, sollte sich darüber im klaren sein, dass die in Anspruch genommene staatliche Förderung auch an bestimmte Voraussetzungen gebunden ist.
Bei solchen Verträgen, die nach dem 5. Vermögensbildungsgesetz oder nach dem Wohnungsbau-Prämiengesetzt gefördert werden, wird vorausgesetzt, dass die Förderung grundsätzlich der Schaffung von Wohneigentum dienen soll.
Eine Sperrfrist von sieben Jahren gilt es einzuhalten, wenn man nicht Gefahr laufen will, alle Förderbeträge wieder zurück zahlen zu müssen.
Wer sich also vorher die Bausparmittel, die sich aus den Ansparleistungen, dem Bauspardarlehen und den Prämien zusammen setzt, auszahlen lässt, ohne diese unverzüglich und ausschließlich für wohnwirtschaftliche Zwecke zu verwenden, muss mit Einbußen rechnen, die enorm zu Buche schlagen.
In die Kategorie wohnwirtschaftliche Zwecke fallen unter anderem der Kauf oder Bau eines Hauses, Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, der Erwerb von Bauland, die Ablösung von Hypothekendarlehen oder Energiesparmaßnahmen.
Allerdings bestätigen auch in diesen Fällen Ausnahmen die Regel, sodass die bereits geleisteten Fördermittel nicht verloren gehen, obwohl sie nicht für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendet wurden, wenn beispielsweise eine dauerhafte Erwerbsunfähigkeit beim Sparer eingetreten, dieser arbeitslos geworden ist, oder im Todesfalle des Vertragsinhabers.
Aber auch derjenige, der das Bausparguthaben für den Wohnungsbau verwendet, muss damit rechnen, die staatlichen Förderungen zurück zahlen zu müssen, wenn das Guthaben vor der eigentlichen Zuteilung innerhalb der festgelegten Sperrfrist ausgezahlt wird.
Ist die Sperrfrist von sieben Jahren abgelaufen, kann über das Bausparguthaben frei und ohne eine Zweckbindung verfügt werden, ohne dass der Bausparer Gefahr läuft, Fördergelder zurück erstatten zu müssen.
Als entscheidend bei einer Verwendung für nicht wohnwirtschaftliche Zwecke ist also das Einhalten der Sperrfrist.


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