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Was muss bei einer Auszahlung beachtet werden?

Will sich der Bausparer seinen Vertrag auszahlen lassen, kann er, wenn das Bau- oder Kaufvorhaben verworfen wurde, auf sein Darlehen verzichten und sein Guthaben inklusive aller angefallenen Zinsen auszahlen lassen und das Geld ist nicht an eine spezielle Verwendung gebunden.

Völlig anders sieht es aus, wenn nicht nur das Guthaben, sondern auch das Bauspardarlehen genutzt werden soll. Daran geknüpft ist die Verwendung für wohnwirtschaftliche Zwecke, wenn alle Zulagen nicht verloren gehen sollen.
Die Darlehenshöhe ergibt sich grundsätzlich aus dem Differenzbetrag zwischen der vereinbarten Bausparsumme und dem Guthaben. Wird ein höheres Darlehen notwendig, kann in einzelnen Fällen auch im Zuge einer Mehrzuteilung eine höhere Summe vereinbart werden. Doch muss diese Zusatzoption vertraglich verankert sein. Ebenfalls zu den Ausnahmefällen gehört die Inanspruchnahme eines Teilbetrags. Auch hierbei gilt, dass eine Vereinbarung dafür vorliegen muss.
Jedoch gilt in jedem Fall: ist die gesetzliche Sperrfrist von sieben Jahren noch nicht erreicht, wird der Fiskus alle bis dahin erhaltenen Zulagen und Förderungen zurück verlangen. Erst wenn die Sperrfrist abgelaufen ist, kann der Bausparer sein Geld frei verwenden.
Jede Bausparkasse kann in bestimmten Fällen einer Auszahlung des Darlehens widersprechen, wenn man davon ausgehen kann, dass der Bausparer sein Darlehen nicht zurück zahlen kann, oder dieses nicht entsprechend abgesichert hat.


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