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Die eigenen vier Wände voll auf "Pump"?

Grundsätzlich lautet die Formel für eine solide Baufinanzierung: je mehr Eigenkapital, desto besser! Schließlich reduziert sich dann die Höhe der noch aufzunehmenden Fremdmittel und gestaltet die Baufinanzierung günstiger, je mehr davon eingebracht wird. Doch gibt es auch Zeitgenossen, die ein gesichertes Monatseinkommen haben, jedoch nicht die Zeit hatten, etwas auf die hohe Kante zu legen.

Doch betrachtet man die günstige Entwicklung des Bauzinses, will niemand diese Gelegenheit ungenutzt an sich vorüber ziehen lassen. Viele Geldgeber haben mittlerweile kein Problem mehr damit, Antragstellern mit einem leeren Konto einen Baukredit zu vermitteln.
Doch sind naturgemäß auch bestimmte Kriterien zu erfüllen, denn kein Geldgeber setzt sich freiwillig einem hohen Ausfallrisiko aus. So gehören eine gesicherte Stelle und auch hohes monatliches Einkommen zu den zwingenden Voraussetzungen für eine Vollfinanzierung.
Auch wenn die monatliche Belastung entsprechend hoch ausfällt, rechnet sich diese Finanzierungsvariante dennoch. Wer erst über einen langen Zeitraum Kapital ansparen will, verpasst unter Umständen das günstige Zinsniveau. Schließlich ist die Entwicklung der Kapitalmärkte nicht vorhersehbar.
Angeboten werden nicht nur Vollfinanzierungen zu 100, sondern gar bis 120 Prozent. Doch werden 120 Prozent nicht auf den jeweiligen Kaufpreis angerechnet, sondern lediglich auf den Beleihungswert einer Immobilie. Einzelne Geldgeber zahlen in der Regel bis zu 108 Prozent des regulären Kaufpreises. Auf diese Weise erhält der künftige Eigenheimbesitzer die Möglichkeit, auch die Nebenkosten zu stemmen, die unter anderem für die Grundbucheintragung, den Makler und die Dienste beim Notar zu berappen sind.
Doch ist eine Vollfinanzierung auch mit erhöhten Risiken verbunden. Sollten sich die persönlichen oder wirtschaftlichen Verhältnisse des Darlehensnehmers verändern und finanzielle Engpässe stehen an, ist die gesamte Finanzierung gefährdet. Kommt es dann zu einem Notverkauf, erhält der Noch- Eigenheimbesitzer kaum die Summe zurück, die noch bezahlt werden muss. Die Folge: die eigenen vier Wände sind verkauft und dennoch bleibt ein Schuldenberg übrig. Wer sich trotz dieser Risiken dennoch für eine Vollfinanzierung entscheidet, sollte hoch tilgen, um schnell schuldenfrei zu sein. Zwei Prozent sollten es wenigstens sein, denn wer sich auf den herkömmlichen Eingangstilgungssatz von einem Prozent einlässt, zahlt ewig ab.


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