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Erst zum "Schluss" tilgen?

Wer zu den auf Sicherheit ausgerichteten Häuslebauern gehört, möchte gern Monat für Monat die genaue Belastung kennen, die sich beim herkömmlichen Hypothekendarlehen aus einem konstanten Zins- und Tilgungssatz zusammen setzt.


Für die Dauer der gewählten Zinsbindungsfrist ändert sich an der Höhe nichts und trägt somit zur Planungssicherheit innerhalb der Baufinanzierung bei.
Völlig anders sieht es bei einem Endfälligkeitsdarlehen aus.
Hier muss der Kunde lediglich während der kompletten Laufzeit Zinsen zahlen, wobei die Tilgung entfällt. Diese wird auf den Zeitpunkt des Laufzeitendes „verlegt“.
Verbunden damit ist das Abtreten eines Bausparvertrags, einer Lebensversicherung, oder eines Investmentfonds. Insbesondere eignet sich das endfällige Tilgen für den Kapitalanleger, der von einer optimalen Finanzierungsstruktur profitieren kann und somit steuerliche Effekte für eine nicht selbst genutzte Immobilie einsetzen kann. Es erweist sich somit nicht als klug, kontinuierlich Monat für Monat die Schuld zu tilgen, da sich die Zinsbelastung und parallel dazu auch die steuerlichen Einsparungen reduzieren würden.
Das endfällige Darlehen mit einer Tilgungsaussetzung bietet für denjenigen, der vermieten oder verpachten will eine günstige Finanzierungsvariante. Doch gehört zum wichtigsten Kriterium dieser Tilgung, dass die gewählte Kapitalaufbauform auch sicher stellen kann, am Ende verlustfrei die Restschuld zurück zu zahlen.
Die Anlageform entscheidet also über den Erfolg einer endfälligen Tilgung, damit verlustfrei getilgt werden kann.
Viele Kapitalanleger spekulieren nicht nur darauf, dann schuldenfrei zu sein, sondern auch einen Überschuss einstecken zu können. Doch immer dann, wenn kein Gewinn garantiert werden kann, bleibt ein nicht zu unterschätzendes Restrisiko.
Gern werden Kapitallebensversicherungen für eine endfällige Tilgung eingesetzt. Versicherer bieten zudem die Möglichkeit, die Risiken absichern zu lassen.
Doch wer glaubt, ein sicheres „Schnäppchen“ gemacht zu haben, sollte vorsichtig sein, denn eine Wertsteigerung ist nicht immer inklusive.
Werden die Ertragsprognosen hinsichtlich der Ablaufleistung einer Lebensversicherung nicht erfüllt, sieht der Darlehensnehmer hinsichtlich eines überschüssigen Ertrages in die Höhe und muss im ungünstigsten Fall sogar die Differenz aus der eigenen Tasche nachfinanzieren. Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass die Erträge aus einer Kapitallebensversicherung nicht immer die Erwartungen von Verbrauchern erfüllt haben; Ablaufleistungen mussten mehrfach nach unten korrigiert werden und der Kapitalanleger hatte das Nachsehen.


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