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Kursrisiken müssen vermieden werden!

Die passende Traumimmobilie, ein moderater Geldgeber und ein auf die individuellen wirtschaftlichen Verhältnisse zugeschnittenes Finanzierungsprodukt sind die Garanten für ein sorgenfreies Leben in den eigenen vier Wänden. Wer dann auch noch einen Anspruch auf Fördergelder hat, kann sich glücklich schätzen.
Doch voreilige Entscheidungen, in der Hoffnung, ein Schnäppchen machen zu können, haben mitunter gravierende Folgen für den Erfolg einer Baufinanzierung.
Zu den größten Fehlern gehört der Abschluss eines Baudarlehens, das mit einem Kursrisiko behaftet ist, um von Renditen profitieren zu wollen.

Sogenannte Fondshypotheken halten schließlich nicht immer das, was versprochen wird. Geworben wird oft damit, dass auf diese Weise viele Tausend Euro bei der Baufinanzierung eingespart werden können. Zu den Prinzipien dieser Variante gehört, dass anstelle einer Tilgung des Baudarlehens der künftige Eigenheimbesitzer Monat für Monat Anteile an einem Aktienfonds erwirbt, die als Sicherheiten an den Geldgeber verpfändet werden. In Form einer endfälligen Tilgung soll dann am Ende der Laufzeit der komplette Baukredit zurück gezahlt werden- und dies allein aus dem Fondsvermögen.
Auf der Basis von Spekulationen in Bezug auf eine hohe Rendite durch einen Wertzuwachs der Fondsanteile, erhofft sich der Kunde, nicht nur den Baukredit tilgen zu können, sondern obendrein auch noch einen Gewinn einzufahren. Die Erträge sollen schließlich höher ausfallen, als der effektive Zins für das Darlehen. Geht diese Rechnung tatsächlich auf, erweist sich eine Fondshypothek als Geldesel.
Doch muss jeder im Hinterkopf behalten, dass in erster Linie der jeweilige Vermittler zu den Gewinnern zählt, denn dieser kassiert gleich doppelt: Prämien werden für ihn dann fällig, wenn er ein Baudarlehen vermittelt und für eine Vermittlung des Fondssparplans sorgt.
In wieweit sich diese Finanzierungsstrategie für den Bau- oder Kaufwilligen jedoch rechnet, bleibt Spekulation. Die Entwicklung an den Kapitalmärkten ist nicht kalkulierbar, sodass der Anleger auch mit Verlusten rechnen muss und Nachfinanzierungen am Ende der Laufzeit fällig werden.


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