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Risiken einer Vollfinanzierung einschätzbar?

Entgegen der Faustregel: "Je höher das Eigenkapital, desto besser!" gibt es immer mehr Menschen, die selbst mit einem leeren Konto Wohneigentum erwerben wollen.

Zu den Gründen für die erhöhte Nachfrage dieser Finanzierungsvariante zählt, dass viele den günstigen Bauzins nicht tatenlos vorüber ziehen lassen wollen.
Dieser Personenkreis verfügt zwar in der Regel über ein hohes und geregeltes Monatseinkommen, konnte jedoch noch nicht Eigenkapital ansparen.
Diese meist jungen Bau- oder Kaufwilligen laufen, wenn sie erst Kapital ansparen wollen Gefahr, dann zu ungünstigen Geldmarktbedingungen finanzieren zu müssen.
Die Branche hat somit auf diese Darlehensnehmer reagiert und bietet die Möglichkeit, noch schnell die Gunst der Stunde nutzen zu können, bevor es zu einem Anstieg der Bauzinsen kommt.
In der Regel wird eine Vollfinanzierung über ein Amortisations- oder Annuitätendarlehen abgeschlossen. Gleich bleibend hohe Zins- und Tilgungsanteile bringen dem Darlehensnehmer zudem eine gewisse Planungssicherheit, wobei die Zinsen zwischen 10 und 20 Jahren festgeschrieben werden.
Bei einigen Geldgebern werden diese Darlehen meist über sechs Monate bereitstellungszinsfrei gestellt und bieten unter bestimmten Umständen auch Sondertilgungsoptionen.
Aber auch eine andere Finanzierungsvariante ist denkbar. So kann der Darlehensnehmer auch einen Mix aus einem Annuitäten- und einem Festdarlehen wählen. Oftmals wird das Festdarlehen dann für einen Zeitraum von zehn Jahren festgeschrieben und gleichzeitig wird ein neuer oder bereits bestehender Bausparvertrag angespart. Nach Ablauf der festgelegten Zeit soll dann damit das Festdarlehen abgelöst werden. Je nach gewähltem Tarif, Bausparkasse oder Ansparung, kann das Bauspardarlehen weiter laufen.
Für welche Finanzierungsmöglichkeit man sich entscheidet, hängt in erster Linie von Faktoren ab, die sich an der individullen Lebens- und Einkommenssituation des Darlehensnehmers orientieren.
Eingehende Vergleiche unterschiedlicher Varianten sollten gegenüber gestellt werden.
In jedem Falle ist ein Faktor unabdingbar, wenn man sich für eine Vollfinanzierung entscheidet: Für einen langen Zeitraum sollte sicher gestellt sein, dass der Darlehensnehmer über ein geregeltes und sicheres Einkommen verfügt, damit keine Finanzierungslücken entstehen können.


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