Baufinanzierung

News » Chancen und Risiken » Vorsicht, Kreditverkauf!

Vorsicht, Kreditverkauf!

Was sich wie eine Horrorvision liest, ist seit rund fünf Jahren bei einigen Banken gängige Praxis: der Darlehensverkauf.

Insbesondere davon betroffen sind Kredite, die nicht regelmäßig bedient wurden; aber auch andere Darlehen, auf die vertragsgemäß eingezahlt wurde, gingen in den Verkauf.
Dabei haben sich insbesondere Kreditinstitute verlegt, die ihre Bilanzen "schönen", ihr Eigenkapital entlasten und Bearbeitungskosten sparen wollen.
Zu den Käufern dieser Kredite gehören vielfach amerikanische Investoren und Investmentbanken, die sich Gewinne erhoffen.
Vorbeugen kann man diesem Untreiben, indem der Darlehensnehmer seiner Bank keine Blankovollmacht für den Kredit ausstellt. Wer genau hinsieht wird feststellen, dass bereits viele Verträge mit einer Klausel ausgestattet sind, die der Bank die Vollmacht geben, die Kreditforderung inklusive Sicherheiten auch an Dritte weiter verkaufen zu dürfen.
Vorsicht ist für Immobilienkäufer geboten, wenn die Anschlussfinanzierung ins Haus steht. Frühzeitig muss man sich um einen günstigen Geldgeber kümmern, bevor ein neuer Gläubiger zum Ablauf der Zinsbindung ein ungünstiges Angebot unterbreitet.
Ist ein Darlehen bereits verkauft, oder ist in Zukunft damit zu rechnen, sollte der Darlehensnehmer schnell eine Verbraucherzentrale aufsuchen und Rat einholen.
Doch auch die Regierungskoalition ist in bezug auf Darlehensverkäufe hellhörig geworden. Man sieht einen gesetzgeberischen Handlungsbedarf und wird aller Voraussicht nach bald handeln und ein neues Gesetz zum Kreditverkauf verabschieden.


« vorheriger Beitrag | nächster Beitrag »


» einen Finanzierungsvergleich anfordern

» Beratung von einem unabhängigen Fachmann

» jetzt Kaufpreis senken Angebot anfordern

» die aktuellen Bauzinsen ansehen

» Bausparen beim Testsieger

Finden Sie uns bei Google+

Kategorien

Archiv





© 2005-2012 baufinanzierung-vergleich24.de - Ein Produkt der finads GmbH