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Am Laufzeitende steht die Schuldenfreiheit

Die Tilgung gilt als Schlüssel zur Schuldenfreiheit und wird entweder nach einer Kündigung oder am Ende der Laufzeit gezahlt.

Beim endfälligen Darlehen beschränkt sich die Belastung während der vertraglich vereinbarten Laufzeit lediglich auf die Zahlung von Zinsen. Dabei kann der zu zahlende Zinssatz fest vereinbart werden oder aber auch variabel angelegt sein.
Anders als beim klassischen Annuitätendarlehen, das sich bei der monatlich zu zahlenden Rate aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen setzt mit der sich kontinuierlich die Restschuld verringert, verfährt eine andere Variante: die endfällige Tilgung. Der festgesetzte Tilgungsbetrag wird in einen separaten Vermögensaufbauplan investiert und am Ende der Laufzeit in einer Summe zurück gezahlt. Diese Möglichkeit ist jedoch nur dann empfehlenswert, wenn die Guthabenzinsen höher ausfallen als die Kreditzinsen. Eine kapitalbildende Lebensversicherung oder ein Fondssparplan werden in der Regel für die endfällige Tilgung verwendet. Eingesetzt werden können Fonds von allen inländischen Kapitalanlagegesellschaften, sowie einige in Deutschland zum Vertrieb zugelassene Aktienfonds.
Bei tilgungsfreien Darlehen oder auch Festdarlehen werden variable Zinsen oder eine Zinsbindung meist für einen Zeitraum von 10, 15 oder 20 Jahren festgeschrieben. Sind variable Zinsen vereinbart, kann jeweils mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist getilgt werden.
Am Ende der vereinbarten Laufzeit, spätestens jedoch nach 30 Jahren, muss der Kreditbetrag durch Auflösung oder Fälligwerden einer Fondsanlage oder eine Lebensversicherung getilgt werden.
In erster Linie eignet sich das Endfälligkeitsdarlehen für Kapitalanleger, die beispielsweise eine Immobilie vermieten wollen. Würde dieser seinen Kredit Monat für Monat, inklusive einem Tilgungssatz zurück zahlen, würden sich somit auch die steuerlichen Vorteile kontinuierlich reduzieren. Bei einem endfälligen Festdarlehen mit Tilgungsaussetzung bleiben Darlehensbetrag und Zinsbelastung wie gleichzeitig der steuerliche Vorteil konstant.
Zu bedenken gilt jedoch, dass neben einem Zinserhöhungsrisiko nach Ablauf der Zinsbindung auch das Risiko besteht, dass fest eingeplante Leistungen und Renditen aus Fondssparplänen oder Lebensversicherungen nicht erreicht werden. Für Selbstnutzer einer Immobilie eignet sich ein endfälliges Darlehen daher nicht.


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