Baufinanzierung

News » Energetische Sanierung » Streit um energetische Sanierung von Bestandsbauten

Streit um energetische Sanierung von Bestandsbauten

Heizung_baufi_thumb.jpg Die Bedingungen für die energetische Sanierung erregen die Gemüter. Seit einem Jahr streiten nun schon Bund und Länder darüber, wie und in welcher Höhe die energetische Sanierung gefördert werden könnte.

Eigenheimbesitzer und Vermieter nutzen diesen Zustand und belassen vorläufig alles beim Alten. Den Mietern dürfte dies nur Recht sein, schließlich sind sie es, die in vielen Fällen die Zeche zu zahlen haben. Sanierungsmaßnahmen dürfen bis zu 11 Prozent auf die Miete umgelegt werden. Ob sich das über verminderte Heizkosten rechnet, bleibt dabei fraglich. Der Deutsche Mieterbund fordert daher umfassende Fördermaßnahmen von Seiten des Staates, um gerade Durchschnitts- und Geringverdiener vor einem finanziellen Fiasko zu bewahren.

Mieten können bis zu 100 Prozent teurer werden

Gerade in Häusern, die neu gedämmt wurden oder mit besseren sowie alternativen Heizanlage ausgestattet wurden, wurden Mietsteigerung bis zu 100 Prozent beobachtet.
Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) warnt vor den Folgen einer zu vehement durchgeführten Klimawende. Doch Bundesumweltminister Peter Altmaier sieht diese in Gefahr, wenn nicht hart durchgegriffen wird. So soll nur gefördert werden, wenn mindestens der Energiestandart eines KfW-Effizienzhauses 55 erreicht wird. Ein Kompromiss sieht vor, dass Eigentümer, die ihre Energieeffizienz erhöhen, den zusätzlichen Aufwand abschreiben dürfen, wobei der Bund rund 430 Millionen Euro davon übernehmen würde.

Ein Kompromiss ist nicht in Sicht

Der Verband Wohneigentum ist sich einig, dass sich die energetische Sanierung rein rechnerisch nicht lohnt. Steigt daraufhin die Kaltmiete würde sich dies nicht durch geringere Heizkosten ausgleichen. Die Deutsche Energieagentur sowie die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz sehen das anders und haben bereits vor zwei Jahren nachgewiesen, dass eine Erhöhung der Kaltmiete um 82 Cent pro Quadratmeter einer Energiekostenersparnis von 92 Cent pro Quadratmeter gegenübersteht.

Die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV gilt bereits heute für Neubauten sowie für größere Maßnahmen von Sanierungsarbeiten bei Bestandsbauten.


« vorheriger Beitrag | nächster Beitrag »


» einen Finanzierungsvergleich anfordern

» Beratung von einem unabhängigen Fachmann

» jetzt Kaufpreis senken Angebot anfordern

» die aktuellen Bauzinsen ansehen

» Bausparen beim Testsieger

Finden Sie uns bei Google+

Kategorien

Archiv





© 2005-2012 baufinanzierung-vergleich24.de - Ein Produkt der finads GmbH