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Kosten drosseln ohne zu frieren

Betrachtet man die Kosten für Gas und Heizöl, wird schnell klar, dass die Preise dafür in den vergangenen zehn Jahren nahezu doppelt so hoch sind wie vergleichsweise heute. Wer hier nicht mehr mitspielen will, kann teure Wärmeverluste stoppen, ohne gleich kostspielige Sanierungsmaßnahmen durchführen zu müssen.

Vielfach hilft schon ein Ändern von Gewohnheiten weiter, wenn es darum geht, „Wärmelöcher“ zu stopfen. Allein bei Türen und Fenstern gehen bis zu 20 Prozent ungenutzt verloren. Zugluft ist vielfach schuld daran. Porös gewordene Kunststoffabdichtungen sollten dann schleunigst gegen neue ausgetauscht werden, um für dichte Fugen und Ritzen zu sorgen.
Auch die Eingangstür einer Wohnung stellt immer einen Schwachpunkt dar. Einfache Dichtungsbürsten, die an der Unterkante der Türen angebracht werden, verhindern den teuren Wärmeverlust.
In der kalten und dunklen Jahreszeit lohnt es auch immer, Rollläden früher als gewohnt herunter zu lassen oder auch Vorhänge zuzuziehen, ohne jedoch dabei die Heizkörper zu verhängen.
Vom Kipplüften sollte man sich jedoch verabschieden, wenn es um Energieeinsparungen geht. Vielmehr macht es Sinn, mehrfach am Tage verbrauchte Luft durch geöffnete Fenster entweichen zu lassen. Auf diese Weise lässt sich enorm einsparen und selbst die Deutsche Energie- Agentur hat für eine Familie Einsparungen durch richtiges Lüften in Höhe von fast 300 Euro jährlich errechnet.
Einsparungen locken auch wenn, wenn die Raumtemperatur dem Nutzen des Raumes angepasst wird. Ein Herunterregeln der Heizung um nur ein Grad bietet Einsparungen von rund sechs Prozent. Wer nicht alle Räume einer Wohnung ständig nutzen muss, sollte insbesondere an sehr kalten Wintertagen dafür sorgen, dass nicht alle Räume gleichermaßen gemütlich warm sind, sondern nur dort, wo sich die Familie am Tage überwiegend aufhält.
Auch eine Veränderung der Bade- oder Duschgewohnheiten ist mit Kosteneinsparungen verbunden. Nicht immer muss es das Vollbad sein. Durchschnittlich muss man für ein Wannenbad rund 1,50 Euro veranschlagen, während ein Duschbad lediglich ein Viertel der Kosten beträgt.


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