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Pelletheizung oder Solaranlage- was rechnet sich?

Wer den Heizkessel vollständig abschalten kann, spart Geld und schont das Klima. Für Immobilienbesitzer mit Solaranlage stellt dies an warmen Tagen kein Problem dar, denn die wertvolle Wärmeeinstrahlung im Sommer ermöglicht eine kostenlose Warmwassererzeugung.

Doch auch andere Varianten helfen, Energiekosten zu drosseln wie beispielsweise Wärmepumpen oder Pelletöfen. Die benötigte Energie wird aus Holz oder anteilig auch aus Umweltwärme gewonnen. Dabei hilft Vater Staat dem Eigenheimbesitzer mit Mitteln aus dem Marktanreizprogramm. Nahezu 500 Millionen Euro werden für die Förderung von erneuerbarer Energie für die Gewinnung von Wärme Jahr für Jahr bereit bestellt. Doch wann lohnt sich eigentlich der Einsatz dieser neuen Technologie?
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat anhand eines unsanierten 150 Quadratmeter großen Einfamilienhauses errechnet, wie sich eine neue Heizung rechnen kann. Baut der Hauseigentümer eine solarthermische Anlage zur Trinkwassererwärmung ein, kann er bis zu 60 Prozent der notwendigen Energie für die Gewinnung von Warmwasser durch Sonnenenergie einsparen. Wird parallel dazu der veraltete Heizkessel durch ein innovatives Brennwertgerät ausgetauscht, wird die Effizienz der Anlage noch weiter gesteigert. Stellt man die durchschnittlichen Investitionskosten von rund 10.000 Euro gegen die jährlichen Einsparungen plus einem Kesseltauschbonus gegeneinander, rechnet sich der Einsatz bereits nach nur acht Jahren.
Doch auch Heizanlagen mit Holzpellets nehmen an Bedeutung zu, wobei die Erzeugung von Heizwärme nahezu CO2-neutral erfolgt, weil bei der Verbrennung nur die Menge an CO2 freigesetzt, die der Baum vorher beim Wachsen aufgenommen konnte. Wer sich für eine Umrüstung auf eine Pelletheizung entscheidet, muss mit Kosten von rund 17.000 Euro rechnen. Aus dem Marktanreizprogramm kann der Immobilienbesitzer von einer Förderung profitieren, die bei 2.700 Euro liegt. Fachleute rechnen mit einer Amortisierung nach etwa sieben Jahren.
Die Wärmepumpe nutzt dagegen die Umgebungswärme aus dem Erdreich, dem Wasser oder der Luft. Dabei gilt: Je höher die Temperatur der Umgebung, desto effizienter kann die Wärmepumpe arbeiten. Für die Erdwärmepumpe muss der Besitzer rund 16.000 Euro bezahlen. Jedoch rechnet sich diese Variante nur dann, wenn das Gebäude auch ausreichend gedämmt ist. Für das Dämmen und die Installation der Wärmepumpe werden Zuschüsse geleistet und die KfW- Förderbank vergibt zinsgünstige Darlehen. Die anfallenden Energiekosten lassen sich mit der Wärmepumpe um bis zu 85 Prozent reduzieren. Die Sanierungsmaßnahme rechnet sich hierbei nach rund 13 Jahren.
Jeder Eigenheimbesitzer muss im Einzelfall entscheiden, welche Variante in Frage kommt, um nachhaltig die Kosten für Energie zu senken.


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