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Welche Neuregelungen kommen auf den Eigenheimbesitzer bald zu?

Vater Staat macht Vorgaben, wenn es um Energieeinsparungen geht, doch welche Auswirkungen hat dies auf den Eigenheimbesitzer?

Der Grund liegt am stets fortschreitenden Klimawandel und einer zunehmenden Ressourcenknappheit bei fossilen Energien. Klimaschutz betrifft uns alle und verstärkt ist der Immobilienbesitzer davon betroffen, der aktiv dazu beisteuern kann, wenn eine vernünftige Sanierung vorgenommen wird.
Die EU- Vereinbarung hat auch die Bundesrepublik dazu verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2012 um 21 Prozent zu verringern. Basierend darauf, wurde das integrierte Energie- und Klimaprogramm beschlossen, das sich insbesondere den privaten Haushalten widmet, denn diese sind mit rund 30 Prozent am gesamten Energieverbrauch beteiligt.
Damit die EU-Richtlinie über die „Gesamteffizienz von Gebäuden“ umgesetzt wird, soll die Energieeinsparverordnung (EnEV) die entsprechende Grundlage dafür schaffen, um das Energiesparen in Wohngebäuden bezüglich Dämmung, Heizung und Warmwasser voran zu treiben.
Ein wichtiger Bestandteil ist die stufenweise Einführung des Energieausweises, der Aufschluss über die energetische Qualität eines Gebäudes geben und überdies dem Eigentümer aufzeigen soll, wo noch sinnvoll eingespart werden kann.
So gilt für Gebäude, die vor dem Jahre 1965 erbaut wurden dieser Ausweis bereits seit dem 1. Juli 2008. Ab 1. Januar 2009 müssen sich dann alle weiteren Immobilien ausweisen, wenn sie verkauft oder weiter vermietet werden sollen.
Energieeinsparungen bilden auch im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms einen bedeutenden Schwerpunkt. Insgesamt 5,6 Milliarden Euro sollen bis 2009 an Bundesmitteln für die Gebäudesanierung bereitgestellt werden, wobei verbilligte Zinssätze und Tilgungszuschüsse Eigentümern und Vermietern der rund 17,3 Millionen Wohngebäude hierzulande für unterschiedliche Modernisierungen winken. Unter anderem werden Investitionen in Wohngebäuden, die die Erneuerung der Fenster oder der Heizung beinhalten, gefördert.
Damit der Eigenheimbesitzer nicht allein auf den Kosten sitzen bleibt, werden unterschiedliche Möglichkeiten angeboten. Die staatliche KfW- Förderbank gilt immer als richtiger Ansprechpartner, wobei die Anträge bei der Hausbank gestellt werden können.
Aber auch das Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle grieft dem Sanierungswilligen finanziell unter die Arme, wenn umweltschonende Maßnahmen durchgeführt werden.


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