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Solarthermische Anlagen- effiziente Heizwärme aus erneuerbarer Energie
Die Kraft der Sonne ist unendlich und wer heute schon für die Zukunft in Sachen Energie einsparen vorsorgen will, sollte alle Möglichkeiten der solarthermischen Technologie ausnutzen.
Mit Kollektoren kann heute schon Sonnenenergie in Wärmeenergie umgewandelt werden. Doch muss der Eigenheimbesitzer bei der Planung einer solchen Anlage unterschiedliche Faktoren berücksichtigen. Zwar reicht die Intensität der Sonnenstrahlung auch in unseren Regionen aus, um eine solarthermische Anlage effizient betreiben zu können, doch müssen auch die örtlichen Gegebenheiten „passen“.
Am besten eignet sich eine möglichst schattenfreie Dachfläche mit einer Neigung, die im Idealfall zwischen 20 und 60 Prozent beträgt, für das Errichten einer Solaranlage. Die später benötigte Energie orientiert sich an der Personenzahl. Für jede Person setzen Fachleute für die Erwärmung von Brauchwasser etwa einen bis anderthalb Quadratmeter Kollektorfläche an. Doch auch der Immobilienbesitzer, dessen Haus ein Flachdach hat, muss nicht auf die Kraft der Sonne verzichten. Alternativen zur Installation einer solarthermischen Anlage können vom Fachmann angeboten werden, wobei die Kosten bei einem Neubau wesentlich geringer ausfallen als bei einer Bestandsimmobilie.
Bis zu 20 Prozent kann der Häuslebauer im Vergleich zu einem nachträglichen Einbau einsparen. Die Kosten, die Effizienz wie auch die Leistungsfähigkeit der solarthermischen Anlage stehen immer im Mittelpunkt der Überlegungen, denn für eine Solarwärmeanlage, die für einen Vier- Personenhaushalt ausreichen sollen, müssen inklusive einer Montage, zwischen 4.000 und 6.000 Euro bezahlt werden. Soll zudem eine Heizungsunterstützung angebracht werden, kommen nochmals bis zu 4.000 Euro hinzu.
Doch staatliche Unterstützungen reduzieren die finanziellen Belastungen und Zuschüsse wie auch zinsgünstige Darlehen stehen für sanierungswillige Eigenheimbesitzer zur Verfügung. Eine effizient arbeitende Anlage kann jährlich bis zu 60 Prozent an Einsparungen beim Brauchwasser bringen. Doch immer mehr Immobilienbesitzer nutzen die solare Wärme auch für das Heizen. Kombinierte Anlagen zur Brauchwassererwärmung und für die Heizungsunterstützung können in der Übergangszeit ein Haus ausreichend mit Wärme versorgen und an kalten Tagen den Heizkessel unterstützen. Die größten Einsparungen winken immer dann, wenn ein Haus mit neuester Heiztechnik ausgestattet ist und überdies ausreichend gedämmt ist. Wer sich für den Einbau einer solarthermischen Anlage entscheidet, muss in den meisten Bundesländern nicht einmal eine Genehmigung dafür einholen, doch regelt letztendlich die Landesbauordnung die Voraussetzungen für den Einbau. Daher empfiehlt es sich, frühzeitig nachzufragen, bevor man mit den Maßnahmen beginnt.
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