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Sinkender Euro: für Fremdwährung-Kreditnehmer mehr Schulden

In der letzten Zeit wird immer mehr auf einen sinkenden Euro spekuliert. Dieser ist erstmals seit Ende März unter die 1,30$ Marke gefallen und bedeutet für Kreditnehmer eines Fremdwährungsdarlehens ein Anwachsen des Schuldenberges.

Um Griechenland aus der Krise zu helfen haben die europäischen Staaten ein Rettungspaket von 110 Milliarden Euro geschnürt. Doch der Handel ist verunsichert und so geht nicht nur die New Yorker Börse in den Keller, sondern auch der deutsche Aktienindex DAX geht seit Ende März erstmals wieder unter die 6000 Marke und der Euro sinkt unter 1,30 Dollar.
Grund dafür sind die Spekulationen gegen den Euro. In den letzten Wochen haben so viele Investoren dagegen gewettet, wie schon sehr lange nicht mehr. Da die getätigten Leerverkäufe aber irgendwann wieder eingedeckt werden müssen, ist es nur eine Frage der Zeit bis dieser wieder an Wert gewinnt. Ein Leerverkauf ist der Verkauf einer Ware, eines Wertpapiers oder eines Währungsbetrages zu einem Zeitpunkt an dem der Verkäufer diesen noch gar nicht besitzt. Um den Euro weiter zu schwächen streuen Spekulanten Gerüchte, wie diese, dass die Griechenland-Hilfen nicht ausreichen sowie das Übergreifen der Krise auf Portugal und Spanien. Dabei wurden gerade die Staatsanleihen von Spanien von zwei großen Ratingagenturen als erstklassig eingestuft. Der Chefredakteur vom Stern Hans-Ulrich Jörges glaub hinter diesen Gerüchten eine groß angelegte Verschwörung amerikanischer und britischer Hedge-Fonds auf den Euro. Anzeichen, dass diese Vermutung der Wahrheit entspricht, ist ein Treffen der größten Hedge-Fonds Strategen im Februar. Das Ziel: den Euro bis Ende des Jahres so zu schwächen, dass dieser pari mit dem Dollar geht. Wenn dieses erreicht würde, dann hätte der Euro ein Drittel seines Wertes verloren, was unsagbare Folgen für die Wirtschaft hätte. Erste Betroffene sind Kreditnehmer eines Fremdwährungsdarlehens, denn für diese bedeutet ein sinkender Euro ein Mehr an Schulden. Trotz dessen heißt es nicht gleich in Panik zu geraten, sondern Ruhe zu bewahren, denn besonders bei noch langfristig laufenden Krediten, hat man genügend Zeit um einen günstigeren Wechselkurs abzuwarten, bevor man umsteigt.
Nun werden Forderungen laut, dass die Regierungen sich nicht weiter von Spekulanten beeinflussen lassen dürften und endlich Gegenmaßnahmen einleiten müssen. Dazu zählt der Verbot der ungedeckten Leerverkäufe an den Aktienbörsen. Daneben der Verbot des Handels mit Kreditversicherungen für die überhaupt keine Kredite existieren. Daneben müssen die Hedge-Fonds an sich besser kontrolliert werden und der ungeregelte Handel mit der Unzahl von Derivaten muss eingestampft werden.


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