Baufinanzierung

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Antrag auf Schufa-Einsicht gestaltet sich schwierig

Seit April diesen Jahres haben alle Verbraucher das Recht Einsicht in ihre Schufa-Daten zu erhalten. Doch wie und wo dieses geht, gestaltet sich insbesondere für Laien als schwierig.

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Haus kaufen: mit Immobilien-Makler ins Eigenheim

Zu Unrecht haftet dem Beruf des Immobilienmaklers immer noch ein negatives Image an. Dabei hat eine Umfrage ergeben, dass Käufer sowie auch Verkäufer mehrheitlich zufrieden sind mit der Dienstleistung.

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Schufaeintrag

Dieses privatwirtschaftlich organisierte Kreditbüro ermittelt nicht selber Daten, sondern erhält diese von ihren Vertragspartnern. Millionen von Datensätzen sollen dazu dienen, mit positiven wie auch negativen Eintragungen Informationen in Bezug auf Kreditwürdigkeit weiter zu geben. Mit der sogenannten Schufa- Klausel erklärt sich der jeweilige Kunde bereit, dass persönliche Daten an die Schufa übermittelt werden dürfen. Zu den Positivmerkmalen eines Schufa- Eintrages gehören unter anderem ausgegebene Kreditkarten, Leasinggeschäfte, Bürgschaften und Kreditanträge sowie Daten über Darlehen.
Negative Schufa- Einträge beinhalten beispielsweise Vollstreckungsmaßnahmen, Scheckkartenmissbrauch, gemahnte und nicht bezahlte Forderungen, Scheckrückgaben mangels Deckung und die Kündigung von Konsumentenkrediten aus Gründen der Zahlungsunfähigkeit mit wenigstens zwei Monatsraten.


Tilgung

Die Tilgung eines Darlehens umschreibt die Zahlungen des Darlehensnehmers zur Rückführung des Geldes. Die Höhe der Tilgung wird normalerweise als Prozentsatz innerhalb einer Finanzierung angegeben.


Sondertilgung

Diese Tilgungen sind Zahlungen, die über die vereinbarte, festgesetzte Rate hinaus gehen und in der Regel zur einer Verkürzung des gesamten Darlehenslaufzeit führen können. Sondertilgungsoptionen müssen in der Regel vereinbart werden, da nicht in jedem Falle eine Sonderzahlung möglich ist.


Zinsentwicklung

Die Zinsentwicklung wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Konjunkturell abhängige und nachhaltige Situationen, sowie unterschiedliche Wachtumsprognosen können beispielsweise der Auslöser für eine Erhöhung der Leitzinsen sein. Das Geschehen an den nationalen und internationalen Märkten beeinflusst unter anderem die Entwicklung an den Börsen- und Finanzplätzen. In Zeiten einer für den Konsumenten oder den Immobilienkäufer recht günstigen Allgemeinentwicklung, sollte die Chance genutzt werden, günstige Konditionen für eine lange Zinsbindungsfrist zu nutzen.


Vorfälligkeitsentschädigung

Wird ein Darlehensvertrag vor dem Ablauf der Zinsbindung gekündigt, kann sich die Bank für den entstandenen Zinsausfall durch die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung das Geld vom Darlehensnehmer zurück holen. Grundsätzlich ist ein Kreditinstitut nicht dazu verpflichtet, dem vorzeitigen Ausstieg aus dem Darlehensvertrag vor Ablauf der Zinsbindung zuzustimmen.


Variabler Zins

Wenn sich während der Laufzeit der Nominalzins verändert, spricht man von einem variablen Zins. Zwischen dem Geldgeber und dem Darlehensnehmer wird dann keine verbindliche Vereinbarung einer Zinsfestschreibungsfrist getroffen.


Umschuldung - Glossar

Wenn ein bereits bestehender Kredit durch ein neues Darlehen abgelöst wird, spricht man von einer Umschuldung. Oftmals wird das Ablaufen der Zinsfestschreibung des bisherigen Darlehens dazu genutzt, auch den Geldgeber zu wechseln.


Tilgungsrechner

Mit einem solchen Rechner kann der Darlehensnehmer ermitteln, wieviel Restschuld nach der bestehenden Zinsbindungsfrist noch übrig ist. Zudem kann man erfahren, wieviel Zeit für die Rückzahlung der gesamten Darlehenssumme noch benötigt wird.
Tilgungsrechner werden von vielen Geldgebern bereist auf den home- pages angeboten und sind grundsätzlich leicht zu handhaben. Lediglich bestimmte Eckdaten wie beispielsweise die Darlehenssumme, das Auszahlungsdatum, die Häufigkeit der Ratenzahlungen und die Dauer der Zinsbindung müssen eingegeben werden.


Tilgungsdarlehen

Diese Darlehensvariante, auch Annuitäten- oder Amortisationsdarlehen genannt, ermöglicht dem Darlehensnehmer durch eine gleich bleibend hohe Monatsrate, die aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil besteht, Planungssicherheit über die gesamte Zinsbindung. Durch die kontinuierliche Tilgung sinkt der zu verzinsende Darlehensbetrag.Parallel dazu steigt der Tilgungsanteil bei gleichzeitig sinkenden Zinsen.


Tilgungssatz

In der Regel wird der Tilgungssatz für ein Darlehen auf ein Jahr Prozentsatz bezogen auf den Nennbetrag des Darlehens angegeben. Aus dem Tilgungssatz wird dann die vom Kreditnehmer an den Darlehensgeber zu leistende Tilgung für das Darlehen ermittelt.


Schufa

Diese Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung mit Sitz in Wiesbaden, ist ein privatwirtschaftlich organisiertes Kreditbüro, das von der kreditgebenden Wirtschaft getragen wird und sich zur Aufgabe gemacht hat, ihre Partner vor Ausfällen zu schützen. Millionen von Einzeldaten der Bundesbürgern sind hier gespeichert und dienen zum Abfragen der Kreditwürdigkeit.


Regelsparbeitrag

Ein solcher Betrag reflektiert sie Summe, die regelmäßig wenigstens angespart werden muss, um in den Genuss von Prämien oder sonstigen Zulagen zu kommen.
Wird dieser Betrag unterschritten, fallen entweder Zulagen weg oder die Vertragslaufzeit verlängert sich. Im Umkehrschluss können Sonderzahlungen die jeweilige Laufzeit verkürzen.


Prolongation

Endet die vereinbarte Zinsbindungsfrist eines Darlehens, kann die Restschuld mit einem weiteren Darlehen in Form einer Verlängerung mit dem Geldgeber vereinbart werden. Lediglich die Zinsen werden aktuell angepasst, während der Darlehensnehmer die Bank nicht wechselt, wie es bei einer Umschuldung der Fall ist.


Kreditrechner

Das Zeitalter der digitalen Medien eröffnet auch dem Kreditnehmer die Möglichkeit, bequem im Internet mittels eines Kreditrechners zu ermitteln, wie hoch die monatliche Rate ausfallen wird. Schnell ermittelt werden kann auch die nötige Laufzeit, wenn eine bestimmte Kreditsumme eingegeben wird.
Nahezu alle Online- Kreditgeber verfügen auf ihren home- pages über einen Kreditrechner, der ein schnelles und unkompliziertes Errechnen ermöglicht.


Konditionen

Darunter versteht man die Bedingungen, zu denen ein Geldgeber bereit ist, ein Darlehen zur Verfügung zu stellen. Darunter fallen unter anderem die Dauer der Zinsfestschreibung, der Nominalzinssatz, der Auszahlungskurs, das Festsetzen der Tilgung sowie der jeweilige Tilgungssatz. Diese Kriterien dienen dem Darlehensnehmer dazu, Vergleiche zwischen unterschiedlichen Geldgebern zu ziehen.


KfW Förderdarlehen

Wer ein Darlehen aus dem KfW- Wohneigentumsprogramm beantragen will, muss bestimmte Voraussetzungen dazu erfüllen. Gefördert werden alle privaten Personen, die Wohneigentum zur Selbstnutzung schaffen wollen bis zu einer Höhe von 30 Prozent der Gesamtkosten. Gefördert wird mit langfristigen und zinsgünstigen Darlehen, wobei zu bedenken gilt, dass der Antrag vor dem Bau oder Erwerb einer Immobilie gestellt werden muss.


KfW Förderbank

Die KfW Förderbank (ehemals Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet ein breit angelegtes Spektrum an Fördermöglichkeiten in den Bereichen Bauen, Wohnen und Energie einsparen, die zur Finanzierung von Wohnimmobilien eingesetzt werden soll. So kommt den Förderzwecken von Schaffen von Wohneigentum, dem Modernisieren von Wohnraum, der energetischen Gebäudesanierung und dem Errichten von sparsamen Neubauten eine besondere Bedeutung zu.


Hypothekenbank

Die Hauptaufgabe von Hypotheken- oder Realkreditbanken ist das Gewähren von mittel- und langfristigen grundpfandrechtlich abgesicherten Darlehen in Form von Hypothekendarlehen. Refinanziert wird an solchen Banken durch die Ausgabe von Kommunalobligationen und Pfandbriefen. Hyptohekenbanken unterliegen speziellen gesetzlichen Regelungen in Form des Hypothekenbankgesetzes.


Hypothek

Das Grundpfandrecht, mit dem ein Grundstück zur Sicherung eines Baudarlehens durch die Eintragung in das Grundbuch belastet wird, wird auch Hypothek genannt. Diese ist abhängig von der jeweils zugrundeliegenden Forderung.


Hypothekendarlehen - Glossar

Als solche werden Darlehen bezeichnet, die durch Grundpfandrechte abgesichert sind und aufgrund des hohes Sicherheitsfaktors durch die Verpfändung der Immobilie zu den günstigsten Formen der Darlehensaufnahme zählen. Insbesondere Immobiliendarlehen werden in Form von Hypothekendarlehen gewährt


Grundschuld

Eine Grundschuld stellt ein Grundpfandrecht dar, mit dem ein entsprechendes Grundstück zur Absicherung eines Darlehens durch die Eintragung in das Grundbuch belastet wird. Diese Grundschuld eröffnet dem Darlehensgeber die Möglichkeit, das Grundstück in Falle einer Zwangsvollstreckung zu verwerten.


Grundbucheintragung

Jeder Eigentümer eines Grundstückes oder Anteilen daran muss im Grundbuch als Eigentümer eingetragen werden. Das Grundbuch dient als amtliche Aufzeichnung aller Grundstücke innerhalb eines bestimmten Bezirks und gibt Auskunft darüber, wer der Eigentümer des betreffenden Grundstückes und damit des Wohneigentums ist.
Jeder, der ein begründetes Intersse nachweisen kann, darf Einsicht in ein Grundbuch nehmen.


Forward- Darlehen

Mit einem solchen Darlehen können sich Immobilienbesitzer einen aktuell günstigen Zins für eine in der Zukunft fällig werdende Anschlussfinanzierung sichern. Nach dem Abschluss eines solchen Darlehens läuft das bestehende Darlehen unverändert bis zum Ende der Laufzeit weiter und wird durch das Forward- Darlehen abgelöst.


Förderungen

Durch steuerliche Vergünstigungen kann der Wohnungsbau durch zinsgünstige Darlehen gefördert werden. Meist in Bindung an bestimmte Einkommensgrenzen, kann der Darlehensnehmer unterschiedliche Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen. Beim klassischen Bausparen können Prämien und Zulagen in Anspruch genommen werden, um sich zusätzlich ein zinsgünstiges Darlehen zu sichern. Auch energiesparende Bauweisen und Maßnahmen können unter anderem bei der KfW Förderbank unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden. Die örtlichen Ämter für Wohnungswesen erteilen unter anderem Auskünfte über spezielle Fördermöglichkeiten.


Fremdwährungsdarlehen - Glossar

Bei dieser Darlehensvariante wird ein Kredit anstatt in Euro in einer fremden Währung aufgenommen. Hierfür werden oft der Schweizer Franken oder der Japanische Yen verwendet, wobei der Darlehensbetrag bei der Auszahlung sofort in Euro konvertiert wird. Am Ende der Laufzeit wird das Fremdwährungsdarlehen in der ursprünglich gewählten Refinanzierungswährung zurück gezahlt. Ungünstige Wechselkursentwicklungen können sich auf den Zinsvorteil bei der Aufnahme in einer fremden Währung ungünstig auswirken.


Fremdmittel

Alle Mittel, die der Darlehensnehmer nicht selber in seine Finanzierung einbringen kann, gehören zu den Fremdmitteln. Diese werden in der Regel von Banken, öffentlichen Stellen, Bausparkassen, Versicherungen und Arbeitgebern zu den jeweiligen vertraglichen Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt.


Finanzierungsbedarf

Dieser Bedarf umfasst all die Kosten, die im Zusammenhang mit dem Erwerb oder Bau einer Immobilie im Zusdammenhang stehen. Neben den "reinen" Baukosten müssen auch die sogenannten Baunebenkosten berücksichtigt werden, die bis zu 10 Prozent des Gesamtaufwandes ausmachen können. Verwaltungs- und Notargebühren, Teilauszahlungszuschläge, Bereitstellungszinsen und Grundbucheintragungen gehören neben den Statik- und Architektenhonoraren unter anderem dazu und sollten unbedingt beim Finanzierungsbedarf Berücksichtigung finden.


Eigenleistung

Eigenleistungen umschreiben die persönliche Arbeitsleistungen an einer Immobilie, die zu gängigen Unternehmerpreisen bewertet werden. Diese tragen, fachliche Qualifikation vorausgesetzt, dazu bei, die Höhe der noch aufzunehmenden Fremdmittel zu reduzieren.


Eigenkapital

Mittel, die dem Eigentümer selber zur Verfügung stehen werden als Eigenkapital bezeichnet. Dazu gehören unter anderem Sparguthaben, Bargeld, ein bereits vorhandenes Grundstück, Wertpapiere oder Festgeld. Je höher das Eigenkapital bei einer Baufinanzierung angesetzt werden kann, desto weniger Fremdmittel müssen aufgenommen werden.


Endfällige Tilgung

In der Regel wird ein Kredit mit monatlich gleich bleibenden Raten abgezahlt, die einen Zins- und Tilgungsanteil beinhalten, um sich über die komplette Laufzeit entschulden zu können. Bei einer endfälligen Tilgung setzt die Tilgung über die gesamte Laufzeit aus.
Die Beträge für die Tilgung können dann in separate Sparpläne investiert werden, um mit dem geschaffenen Kapital am Ende der Laufzeit das Darlehen zu tilgen.
Die Form der Tilgung bietet sich insbesondere für steuerbegünstigte Kapitalanleger an, die eine Immobilie nicht selber nutzen wollen.


Eigenheimzulage

Ausgehend vom Koalitionsvertrag zwischen den großen Parteien wurde die bis dahin gern genutzte Eigenheimzulage für alle neuen "Fälle" zum 1. Januar 2006 abgeschafft.


Direktbank

Im Gegensatz zu den konventionellen Hausbanken, die mit einer persönlichen Vor- Ort- Beratung und einer hohen Filialdichte punkten, besteht der Kundenkontakt bei Direktbanken meist über das Telefon oder das Internet.
Kundennähe und Service lassen sich die Filialbanken beispielsweise durch Kontoführungsgebühren bezahlen, während Direktbanken günstigere Konditionen durch Personaleinsparungen anbieten können.


Disagio

Ein Abschlag vom Darlehen, der vom Kreditinstitut bei der Auszahlung eines Darlehens einbehalten wird, nennt sich Disagio oder auch Damnum. Hierbei wird die volle Nominalschuld verzinst, wofür der Darlehensnehmer im Gegenzug einen günstigen Nominalzins erhält. Die anfängliche Darlehensrate wird somit gesenkt, was jedoch zu einer höheren Restschuld am Ende der Zinsbindung führt.


Darlehen

Beantragt man Geld, beispielsweise zur Finanzierung von Konsumgütern oder einer Immobilie, vergibt die Bank Barmittel, nachdem eine eingehende Prüfung der jeweiligen Rahmenbedingungen stattgefunden hat. Die individuellen Einkommensverhältnisse und gegebenfalls vorhandenes Eigenkapital finden dabei Berücksichtigung.


Darlehensvertrag

Der jeweilige Darlehensgeber verpflichtet sich mit einem solchen Vertrag, dem Kreditnehmer einen festgesetzten Geldbetrag zur Verfügung zu stellen. Wichtige Kriterien einer solchen Vereinbarung ist das Festsetzen des Zeitpunktes, zu dem der Darlehensbetrag zurück gezahlt werden muss und die Höhe der Verzinsung. Die individuelle Rückzahlung und die damit verbundenen Modalitäten gehört zu den Schwerpunkten eines Darlehensvertrages.


Bewertungszahl

Die Höhe der geleisteten Sparbeträge ist ein entscheidendes Kriterium für die Zuteilung eines Bausparvertrages. Ebenso wichtig ist die Dauer der Sparzeit. Zu festgesetzten Terminen, den sogenannten Bewertungsstichtagen, werden Guthaben und Spardauer mit Hilfe einer Bewertungszahl erfasst. Ist eine bestimmte Zielbewertungszahl erreicht, gilt der Bausparvertrag als zuteilungsreif.


Baukredit

Ein solcher Kredit wird lediglich zur Finanzierung eines Bauvorhabens eingesetzt. Die Finanzierung stellt den Kredit einer Bank oder eines anderen Geldgebers dar und wird als Baudarlehen oder Baukredit bezeichnet.
Eine Grundschuld für das zu finanzierende Objekt wird als Sicherheit für den Geldgeber notariell beurkundet ins Grundbuch eingetragen.


Beleihungswert

Die Höhe des beantragten Darlehens hängt in erster Linie vom Beleihungswert einer Immobilie ab. Die einzelnen Kreditinstitute bewerten diesen nach den individuellen Beleihungsrichtlinien und soll langfristig den Wierderverkaufswert reflektieren.


Bausparvertrag

Mit einem Bausparvertag kann sich der Sparer bereits viele Jahre vor dem Bau oder Erwerb einer Immobilie ein zinsgünstiges Darlehen sichern.
Beim Abschluss eines solchen Vertrages muss der Bausparer, je nach Tarif, eine Abschlussgebühr zahlen. Zusätzlich fallen jährlich Kontoführungsgebühren an.
Beim Abschluss wird die Bausparsumme festgelegt, die von der Höhe der Summe abhängig gemacht werden sollte, die für ein Bau- oder Kaufvorhaben benötigt wird. Anhand dieser Summe kann dann der Betrag für das spätere Bauspardarlehen und die Höhe der monatlich zu leistenden Raten ermittelt werden.


Bauspardarlehen - Glossar

Ein solches Darlehen ergibt sich bei den konventionellen Tarifen aus der Differenz zwischen dem angesparten Bausparguthaben und der Bausparsumme. Möglich ist aber auch, das Darlehen auf einen Prozentsatz von 50 oder 60 Prozent der Bausparsumme festlegen zu lassen. Zu den Voraussetzungen eines Bauspardarlehens gehört, dieses lediglich für wohnwirtschaftliche Zwecke zu verwenden. Neben dem Kauf oder Bau einer Immobilie gehören auch Modernisierungsmaßnahmen und das Ablösen von Altschulden dazu.


Bausparen - Glossar

Das klassische Bausparen gehört zu den grundlegenden Finanzierungssäulen einer Immobilienfinanzierung, das sich aus der Ansparphase, der Zuteilung und der Darlehensphase zusammen setzt. Bestimmte Einkommensgrenzen vorausgesetzt, können staatliche Fördermittel in Anspruch genommen werden, die an eine Sperrfrist von sieben Jahren gebunden sind. Eine Bewertungszahl , die sich nach der Höhe und der Dauer des Ansparens bemisst, eröffnet dem Bausparer die Möglichkeit, ein zinsgünstiges Bauspardarlehen in Anspruch nehmen zu können.


Zuteilungsreife

Die Zuteilung eines Bausparvertrages ist von unterschiedlichen Kriterien abhängig. Eine Mindestvertragsdauer muss eingehalten werden, eine Mindestansparsumme von 40 bis 50 Prozent muss erreicht sein und die jeweilige Bausparkasse sollte eine entsprechend hohe Bewertungszahl für die Zuteilung vergeben haben. Die entscheidende Bewertungszahl orientiert sich dabei nicht nur an der angesparten Summe, sondern auch an der Dauer der Ansparphase. Sind all diese Kriterien erfüllt, wird der Bausparvertrag als zuteilungsreif gestellt.


Baunebenkosten

Diese Kosten müssen als Ausgaben gerechnet werden, die neben den eigentlichen Baukosten für die Planung, das Grundstück und die gesamte Ausführung des Bauvorhabens entstehen.
Grundsätzlich sollten wenigstens 10 Prozent des Gesamtaufwandes dafür eingeplant werden.
Dazu gehören: Maklercourtage, Sicherheitsbestellung, Erschließungskosten, Grunderwerbssteuer, Kosten der Außenanlage, Bereitstellungskosten, Teilauszahlungszuschläge, Kontoführungsgebühren und Verwaltungskostenbeiträge.


Zinssatz

Bei einem Darlehen muss die jährliche gesamte Belastung in Prozent als Preis für ein Darlehen angegeben werden. Bei einem effektiven Jahreszins gelten die festgesetzten Konditionen für die komplette Laufzeit eines Darlehens.


Arbeitgeberdarlehen - Glossar

Kreditform, die dem Arbeitnehmer zu günstigen Konditionen vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wird. Dieses Darlehen soll in erster Linie dem Erwerb selbst genutzten Wohneigentums dienen, wobei die Rückzahlung meist mit dem laufenden Gehaltsanspruch vorgenommen wird.


Aufwendungsdarlehen

Der Wohnungsbau wird durch ein Darlehen dieser Art vom Staat durch finanzielle Beihilfen gefördert. Laufende Zuschüsse und Abschreibungen gehören in erster Linie dazu. Zinsgünstige Darlehen dieser Art sind an bestimmte Einkommensgrenzen gebunden. Informationen dazu erteilen die örtlichen Ämter für Wohnungswesen.


Wohnungsbauprämie

Bestimmte Einkommensgrenzen vorausgesetzt, können Bausparer bereits ab 16 Jahren eine Wohnungsbauprämie in Anspruch nehmen. Die auf einen Höchstbetrag begrenzte Prämie richtet sich nach den individuellen Einkommen von Sparern, das bei Alleinstehenden nicht ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 25 600 Euro und bei Ehepaaren 51 200 Euro übersteigen darf.


Zinsbindungsfrist

Diese Frist umschreibt den Zeitraum, in dem der Nominalzinssatz des Darlehens zwischen der Bank und dem Darlehensnehmer fest vereinbart wird. Geldgeber bieten unterschiedlich lange Zinsbindungsfristen an. Bei einem Immobiliendarlehen sind Zinsbindungsfristen bis zu 20 Jahre und länger möglich. Die Dauer dieser Zeitspanne sollte in erster Linie vom aktuellen Zinssatz abhängig gemacht werden, um sich einen günstigen Zins langfristig sichern zu können.


Zinsen

Für die Bereitstellung eines Darlehens muss der Darlehensnehmer an den jeweiligen Darlehensgeber ein Entgeld entrichten. In der Regel wird ein Zins als Prozentsatz vom Nominalbetrag des Darlehens angegeben. Bei einem Annuitätendarlehen wird der Nominalzinssatz meist per anno angegeben.


Agio

In der Immobilienfinanzierung wird der Begriff Agio auch für "Aufgeld" verwendet, das für die Bereitstellung eines Baudarlehens bezahlt werden muss.


Amortisationsdarlehen

Unter einem Amortisationsdarlehen versteht man auch das Annuitätendarlehen, bei dem der Kreditnehmer während der Zinsbindungsfrist eine gleich bleibend hohe Jahresleistung (Annuität) zahlt, die aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil besteht.
Durch die kontinuierliche Tilgung sinkt der Zinsanteil, während parallel dazu der Tilgungsanteil ansteigt. Somit verbleibt nach Abzug der Tilgung nur die noch zu verzinsende Restschuld, wobei die jährlich anfallenden Tilgungsbeträge um die eingesparten Zinsen ansteigen.


Amortisation

Häufiger als Amortisation wird der Begriff "Tilgung" gewählt. Neben dem Darlehenszins stellt die Tilgung eine wichtige Komponente einer Immobilienfinanzierung dar und umschreibt die Teilrückzahlung eines Darlehens. Der Tilgungsanteil nimmt in entscheidendem Maße Einfluss auf die Dauer der Rückzahlung und somit auf die Höhe der gesamten Kreditkosten.


Anschlussfinanzierung - Glossar

Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist eines Hypothekendarlehens wird eine Anschlussfinanzierung notwendig, da meist noch eine Restschuld besteht, die getilgt werden muss. Nach "neuen" marktüblichen Zinsen wird ein weiterer Kreditvertrag abgeschlossen oder es wird bei einer anderen Bank umgeschuldet. Je länger die Zinsbindung des Altvertrages, desto niedriger fallen die Restschulden aus. Das Verlängerungsangebot des ersten Darlehens wird auch Prolongation genannt.


Ansparphase

Ein Bausparvertrag setzt sich aus einer Anspar- und einer Darlehensphase zusammen.
Durch regelmäßige Sparbeiträge, Einmal- oder Sonderzahlungen wird das Bauspargutgaben angespart.
Ziel soll sein, eine entsprechende Höhe von Bausparguthaben, eine Mindestsparzeit und eine entsprechend hohe Bewertungszahl zu erreichen.
Nach dem Erfüllen bestimmter Kriterien wird ein Bausparvertrag zugeteilt. Dann kann der Kunde entscheiden, ob er sich das Guthaben aus der Ansparphase auszahlen lassen möchte oder ein Bauspardarlehen beantragt.


Anschaffungs- und Herstellungskosten

Alle Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Bau oder Erwerb eines Immobilie entstehen, gehören zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten.
Dazu gehören insbesondere der Kaufpreis, die gesamten Baukosten und die Baunebenkosten.
Zu den Baunebenkosten gehören im einzelnen die Architekten- und Behördenleistungen sowie die während der Bauzeit anfallenden Zinsen und Notar- und Gerichtskosten.
Beim Kauf, oder der "Anschaffung" einer Immobilie, kann jedoch der im jeweiligen Kaufpreis enthaltene Anteil für das Grundstück und die anteilig entfallenden Nebenkosten nicht steuerlich abgeschrieben werden.
Auch bei den Herstellungskosten, die Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Neubau einer Immobilie umschreiben, können bestimmte Dinge wie Grundstücksmauern etc. nicht abgeschrieben werden.
In der Regel werden bis höchstens 80 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten beliehen.


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