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"Gebrauchtes Schätzchen" oder der neue Wohntraum?

Nur wenige Dinge orientieren sich so stark am individuellen Geschmack wie das eigene Heim. Für die einen punktet der Charme einer alten Immobilie, während der andere künftige Immobilienbesitzer seine ganz persönlichen Vorstellungen an einem Neubau durchsetzen will. Wer sich an bestimmte Kriterien hält, kann zielsicher seine Baufinanzierung vereinbaren.

Kann man die Gunst der Stunde nutzen und ein bereits bestehendes Objekt günstig erwerben wie beispielsweise bei einer Zwangsversteigerung, liegt der Kaufpreis in der Regel weit unter dem angesetzten Verkehrswert. Nicht selten kann hierbei ein Schnäppchen gemacht werden und Preisabschläge von bis zu 30 Prozent sind keine Seltenheit.
Doch geht es um die Finanzierung, orientieren sich Banken meist am tatsächlichen Kaufpreis und nicht am eigentlich Wert. Auf diese Weise ergibt sich für den Baukredit ein höherer Beleihungswert und die Finanzierungskosten steigen bei einem geringen Kapitaleinsatz an. Nicht immer kann sich der Käufer einer gebrauchten Immobiie auch wirklich sicher sein, ob die Immobilie ihren Preis wert ist.
Ist man selber nicht in der Lage, objektiv Schätzungen vorzunehmen, kann ein Sachverständiger weiter helfen und den genauen Wert ermitteln. Hierfür fallen Kosten an, die sich jedoch fast immer lohnen. Bei den Maklerprovisionen gilt, dass diese unter Umständen verhandelbar sind, oder anteilig vom Verkäufer und Käufer gezahlt werden können. Meist werden für die Dienste des Maklers drei bis sieben Prozent des Kaufpreises in Rechnung gestellt.
Kein Kauf ohne einen Notar- so lautet die Regel, wenn es um Immobilien oder Grundstücke geht. Für seine Leistungen wie auch Grundbucheintragen und alle damit in Verbindung stehenden Posten werden nochmals 1,5 bis zwei Prozent vom Kaufpreis fällig.
Aber auch die eigentliche Finanzierung ist mit einigem "Drumherum" verbunden. Bearbeitungsgebühren und das Eintragen von Grundpfandrechten wird dem künftigen Immoblilienbesitzer in Rechnung gestellt.
Nicht zu vergessen ist beim Kauf einer Bestandsimmobilie, dass der Zustand, insbesondere der energetische, nicht immer einwandfrei ist. Wer nicht auf enorm hohen Energiekosten sitzen bleiben will, muss hier nochmals investieren. Doch in diesem Punkt ist mit finanziellen Erleichterungen zu rechnen. Der Gesetzgeber schafft Anreize, um auf den Zug von Sparmaßnahmen aufzuspringen und erleichtert mit speziellen Modernisierungsprogrammen über die KfW- Förderbank die Investitionskosten, die beispielsweise für eine neue Heizanlage anfallen.
Zinsgünstige Förderdarlehen, oder auch Zuschüsse, insbesondere wenn erneuerbare Energie zum Einsatz kommen soll, stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zur Verfügung.
Um sich frühzeitig einen Überblick zu verschaffen, sollte man sich den Energieausweis voregen lassen, der erste Anhaltspunkt über eventuelle energetische Schwachstellen geben kann.


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