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Über verschiedene Anlagemöglichkeiten in Immobilien investieren

Die Investition in Immobilien ist über verschiedene Finanzprodukte sicherer, als eine einseitige Kapitalanlage.

Was für Profis bereits zum Alltag gehört, sollten sich auch private Anleger nicht entgehen lassen. Die Investition in Immobilien wird von vielen befürwortet, da diese generell als inflationssicher gelten. Doch eine einseitig Anlagestrategie, wie beispielsweise in eine Eigentumswohnung, ist dennoch nicht empfehlenswert, weil das Eigenkapital komplett in dieser gebunden ist. Lässt sich die Wohnung nur schlecht und zu ungünstigen Konditionen vermieten, drohen dem Anleger hohe Verluste.
Besser ist es, wenn man sein Geld breit streut. Privatanleger sollten demnach ihr Geld gut verteilt in Aktien, Anleihen, Spar- und Immobilienprodukten investieren.
Börsennotierte Immobilienfirmen schütten beispielsweise regelmäßig Gewinne an ihre Aktionäre als Dividende aus. Privatanleger sollten dabei auf Firmen setzen, die im Verhältnis zu ihrem Vermögen nur geringe Schulden aufweisen. Außerdem weisen einen hohe Dividendenausschüttung nicht zwangsläufig auf gut laufende Geschäfte hin. Ist der Aktienkurs beispielsweise kurz zuvor aus unbestimmten Gründen tief gefallen, ist die Dividendenrendite entsprechend hoch. Anleger, die auf Immobilienaktien setzen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass die Papiere teilweise hohe Schwankungen aufweisen können.
Eine zweite Anlagemöglichkeit sind Real Estate Investment Trusts. Die Gewinne aus diesen Immobilienaktien müssen nicht versteuert werden, werden dafür aber zu rund 90 Prozent an die Aktionäre ausgeschüttet. Damit eignen sie sich vor allem zur Aufbesserung der Rente.
Privatanleger, die in offene Immobilienfonds investieren, können zu jeder Zeit auf Ihre Einlagen zugreifen und sie wieder liquidieren. Leider hat die Immobilienkrise gezeigt, dass das in schwierigen Zeiten dennoch nicht so einfach geht. Bis zum heutigen Tag sind 11 offene Fonds eingefroren und die Anleger kommen nicht an ihr Geld. Sind sie in wirtschaftlich guten Phasen sehr rentabel, können sie in Krisenzeiten hohe Verluste einfahren. Sind also geschlossene Immobilienfonds die besseren Fonds? Vielen Anlegern ist nicht bewusst, dass sie bei einer Investition in geschlossene Fonds, eine unternehmerische Beteiligung eingehen. Da für den Erwerb der Immobilien zusätzlich Kredite aufgenommen werden, haften die Anleger mit ihrem gesamten eingezahlten Kapital gegenüber der Bank. Hinzu kommt, dass das Geld solange gebunden ist, bis es zum Verkauf der Immobilien und der damit verbundenen Auflösung des Fonds kommt. Diese Anlage ist also nur für Privatleute geeignet, die nicht auf ihr Geld angewiesen sind. Geschlossene Immobilienfonds können, wenn die Gewinne aus Mieteinnahmen die Zinskosten übersteigen, stabile Renditen abwerfen, genauso können die Fonds aber auch Totalverluste bescheren, wenn die prognostizierten Mieten nicht erreicht werden können.


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