Baufinanzierung

News » Leasing Grundlagen » Teil- oder Vollarmortisation bei Leasing-Verträgen

Teil- oder Vollarmortisation bei Leasing-Verträgen

Leasingverträge werden lediglich im Rahmen der Vertragsfreiheit geschlossen und unterliegen keiner ausdrücklichen gesetzlichen Grundlage. Dabei kann der Leasingnehmer zwischen verschiedenen Vertragstypen wählen.

Eine Alternative zu typischen Finanzierungsgeschäften stellt das Leasing dar. Hierbei wird das zu finanzierende Objekt vom Leasinggeber besorgt und gegen ein Entgelt dem Leasingnehmer zur Verfügung gestellt. Um für ein Leasinggeschäft in Frage zu kommen, muss der Leasingnehmer, wie bei anderen Finanzierungsgeschäften auch, über eine bestimmt Bonität verfügen. Um das Risiko für den Leasinggeber also zu reduzieren, werden Sicherheiten wie Mietvorauszahlungen, Kautionen, Depotzahlungen oder Sonstiges herangezogen. Da es während der Laufzeit des Vertrages zu einer finanziellen Abnutzung des Objektes kommt, muss der Leasingnehmer regelmäßige Raten erbringen. Der Leasinggeber erbringt seinerseits neben der Beschaffung des Objektes meist einen zusätzlichen Service wie Versicherung und/oder regelmäßige Wartung des Objektes.
Nach Ablauf des Vertrages steht es dem Leasingnehmer meist frei, das Objekt zu kaufen. Nimmt dieser diese Option nicht wahr, kann der Leasinggeber wieder frei über das Objekt verfügen. Damit stellt ein Leasingvertrag eine andere Form der Vermietung dar.
Es gibt folgende Grundtypen von Leasingverträgen. Bei der Vollarmortisation wird innerhalb der vereinbarten Vertragslaufzeit, die Finanzierungskosten vollständig vom Leasingnehmer erbracht. Dabei erfolgt jedoch kein Eigentumsübergang. Bei einer Teilamortisation hingegen bezahlt der Leasingnehmer nur einen Teil der Anschaffungskosten des Objektes. So hat der Gegenstand nach Ablauf des Vertrages noch einen Restwert. Dieser Restwert ist meist mit weiteren Optionen wie einer möglichen Verlängerung des Vertrages verbunden. Zusätzlich zu diesen beiden Varianten gibt es noch kündbare Leasingverträge. Hierbei kann der Leasingnehmer zu einer vorher ausgehandelten Kondition den Vertrag nach Ablauf von mindestens 40 Prozent der Nutzungsdauer wieder kündigen.
Für die Art des Vertragsabschlusses gibt es jedoch keine ausdrückliche gesetzliche Grundlage, das heißt, es handelt sich bei Leasingverträgen um sogenannte Verträge sui generis. Sie werden lediglich im Rahmen der Vertragsfreiheit geschlossen und sind somit rechtsgültig.


« vorheriger Beitrag | nächster Beitrag »


» einen Finanzierungsvergleich anfordern

» Beratung von einem unabhängigen Fachmann

» jetzt Kaufpreis senken Angebot anfordern

» die aktuellen Bauzinsen ansehen

» Bausparen beim Testsieger

Finden Sie uns bei Google+

Kategorien

Archiv





© 2005-2012 baufinanzierung-vergleich24.de - Ein Produkt der finads GmbH