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Strom aus erneuerbarer Energie- Zukunftsmusik?

Immer häufiger denken Verbraucher hierzulande über einen „sauberen“ Stromlieferanten nach, denn in deutschen Haushalten ist das Sparen angesagt.
Was viele Zeitgenossen nicht wissen: seit rund drei Jahren muss ein Energieversorger auf der Stromrechnung genau erläutern, aus welchen Quellen der Strom bezogen wird. Im Detail muss erläutert werden, wie hoch die Anteile an fossilen Energieträgern, Atomstrom wie auch an regenerativen Energien ausfällt.

Grundsätzlich ist in der Bundesrepublik festgelegt, dass alle Stromlieferanten ihr Produkt in das Netz einspeisen müssen, auf das alle Verbraucher gleichermaßen Zugriff haben sollen.
Doch klar ist auch, dass die Nachfrage das Angebot regelt und je mehr Menschen nach „sauberem“ Strom fragen, desto eifriger werden sich die Verantwortlichen darum bemühen, den Bau von Ökostromkraftwerken weiter voran zu treiben.
Bislang haben sich viele gescheut, sich für einen Stromlieferanten dieser Art zu entscheiden, doch dabei muss Ökostrom nicht teurer sein, als der konventionell erzeugte.
Doch gilt auch, dass Ökostrom nicht gleich Ökostrom ist. Fast alle Stromlieferanten führen bereits umweltschonenden Strom, doch weil für Ökostrom noch keine eindeutige Definition vorhanden ist, hat jeder Anbieter die Möglichkeit, eigene Kriterien als Maßstab anzulegen.
Will man sich im Internet auf die Suche und orientiert sich dabei an der Formulierung „Ökostrom“, wird man beileibe nicht nur Anbieter finden, die ausschließlich Energie aus regenerativen Quellen beziehen.
So gibt es Stromanbieter, die ihre Tarife auch in Verbindung mit Atom- oder Kohlestrom an den Markt bringen. Der Ökostrom, der von diesen Betreibern angeboten wird, stammt in der Regel aus älteren Anlagen, wo hingegen nicht weiter in neue Technologien investiert wird.
So liegt aktuell der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Stromverbrauch in der Bundesrepublik bei lediglich 15 Prozent. Hinzu kommt, dass dieser Anteil nur deshalb möglich ist, weil staatliche Einspeisungsvergütungen einige Verbraucher ermutigt haben, selber für die Erzeugung zu sorgen. Das Erneuerbare- Energien- Gesetz regelt dieses Procedere.
Wer selber aktiv werden will, sollte daher die umweltfreundliche Stromerzeugung fördern und lediglich Ökostrom von einem Anbieter beziehen, der auch gleichzeitig in den Ausbau neuer Anlagen investiert.


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