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Unerschöpfliche Energiequellen schonen Klima und Geldbörse

Wie Wind, Wasser und Biomasse ist an erster Stelle das Sonnenlicht als Wärmequelle unerschöpflich. Doch soll damit das eigene Heim beheizt werden, müssen entsprechende Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Eine davon ist der Mix aus Sonne und Erdenergie- die sogenannte Solar-Geothermie.

Dabei fällt das Energie-Sparpotenzial besonders hoch aus, denn die Verbindung von Sonnenenergie und Erdwärme gegenüber einer herkömmlichen Heizungsanlage bedeutet letztendlich, dass 100 Prozent in der Theorie garantiert werden. Schließlich befindet sich die Entwicklung der Kombination aus Solar- und Geothermie mit einer Fotovoltaikanlage noch am Anfang, obwohl Pilotprojekte nur Gutes verheißen.
Zwei Fliegen werden mit einer Klappe geschlagen, wenn der Eigenheimbesitzer innovative Solartechnik mit einer Wärmepumpe verbindet. So kann man den Energieüberschuss, der sommertags von den Sonnenstrahlen ausgesendet wird speichern, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt, also in den kalten Wintermonaten, wieder abzurufen. Auf diese Weise wird der Wirkungsgrad der Wärmepumpenheizung vergrößert und eine Kombination aus Geothermie und Solarthermie erweist sich als überaus effizient.
Kann der Sonnenstrom verwendet werden, um den größten Teil des Bedarfs an elektrischer Energie abzudecken, der für den Betrieb einer Wärmepumpe benötigt wird, rechnet sich die Investition der neuen Anlage. Auf diese Weise entfällt der bisher größte Nachteil des Heizens mit der Wärme aus dem Erdreich, denn wird im Sommer der Überschuss an Strom ins Netz eingespeist, kann sich die Wirtschaftlichkeitsrechnung enorm verbessern. Entwicklungen im Bereich Fotovoltaikmodule, die nicht nur elektrische Energie, sondern auch Wärme erzeugen, stellen eine Stromausbeute mit einer zehnprozentigen Steigerung in Aussicht. Jedoch ist der Einbau einer solar- geothermischen Anlage in einem Einfamilienhaus im Gegensatz zu einer konventionellen Öl- oder Gasheizung mit weitaus höheren Investitionskosten verbunden, die bei etwa 25.000 bis 30.000 Euro liegen. Doch nicht nur Fördergelder helfen, die finanziellen Belastungen leichter zu tragen; auch die enormen Energieeinsparungen tragen dazu bei, dass sich die Anschaffung schnell amortisiert.



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