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Vorsorge- Sparer bekommen Anreize durch Riester- Förderung

Das Geld im Alter wird knapper werden- diese Tatsache hat sich bereits herumgesprochen. Die meisten Menschen werden dann mit ihrer Rente nicht mehr "rum" kommen und eben aus diesem Grunde hat Vater Staat einen Anreiz der besonderen Art geschaffen- die Riester- Förderung.

Wer sich dafür entscheidet, kann mit Hilfe von staatlichen Zulagen und steuerlichen Einsparungen ein ansehnliches Kapital aufbauen.
Doch was passiert eigentlich, wenn der Riester- Sparer vor dem Vertragsablauf verstirbt?
Grundsätzlich gilt, dass Riester- Verträge vererbt werden können, doch all die staatlichen Zulagen und Steuereinsparungen bleiben nur dann erhalten, wenn es sich beim Erben um einen Ehepartner handelt.
Dem Gesetzgeber geht es in erster Linie darum, die Altersvorsorge der Bürger voran zu treiben, um im Alter nicht auf finanzielle Engpässe zu stoßen. Weniger wird das Ziel verfolgt, die Erbmasse für andere Familienangehörige zu vergrößern. Daher gilt, dass die Zulagen zurück gezahlt werden müssen. Doch gibt es auch bei staatlich geförderten Vorsorgeprodukten eine Chance, das ersparte Kapital für die Familienangehörigen zu erhalten.
Bereits beim Vertragsabschluss müssen alle Kriterien einbezogen werden. Entscheidet sich ein Selbstständiger für die Rürup- Rente, gibt es keine Möglichkeit, nach dem Tode des Vertragsnehmers das Kapital zu vererben.
Anders sieht es bei der Riester- Rente aus. Doch muss man grundsätzlich zwischen den einzelnen Produkten unterscheiden wie auch zwischen der Anspar- und der Auszahlungsphase.
Hat man sich in Sachen „Riestern“ für einen Fonds- oder Banksparplan entschieden, können die Ersparnisse immer vererbt werden. Soll es hingegen die Riester- Rentenversicherung sein, sollte dieses Kriterium beim Vertragsabschluss berücksichtigt werden.
Altersgrenzen werden jedoch in jedem Fall berücksichtigt. Stirbt ein Riester- Sparer im 85. Lebensjahr oder gar später, gibt es keine Möglichkeit mehr, das Kapital zu vererben. Hierbei gilt, dass Erben einer Kündigung gleichkommt. Bar auf die Hand wird das Geld für den hinterbliebenen Ehegatten nicht gezahlt; vielmehr greift auch hierbei der Grundgedanke des Gesetzgebers, dass Riester- Geld lediglich der Altersvorsorge dienen soll.
Verstirbt der Riester- Sparer, muss der Vertrag auf den hinterbliebenen Ehegatten übertragen werden, wenn weiterhin Steuervorteile und Zulagen genutzt werden sollen.


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