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Keine Nachbarschafts-Klagen mehr wegen Kinderlärm

Klagen wegen Kinderlärm sollen künftig nicht mehr möglich sein. Außerdem gibt es Änderungen im Bauplanungsrecht: Kindertagesstätten sollen der Größe des umlegenden Wohngebiets entsprechen.

Hausbesitzer, die ihr Eigenheim in der Nähe von Kindergärten oder Schulen gebaut haben, sollten auf ein höheres Lärmaufkommen vorbereitet sein. Jedoch scheint dies oft nicht der Fall zu sein, wenn Nachbarschaftsklagen wegen hohen Kinderlärm eingereicht werden. Mit dieser Art von Klagen soll jetzt Schluss sein, beschloss das Kabinett im vergangenen Monat. Kinderlärm darf nicht genauso behandelt werden wie beispielsweise der Lärmpegel eines Presslufthammers. Deutschland soll wieder kinderfreundlicher werden und eine höhere Toleranz gegenüber unsere jüngsten Bürgern zeigen, meinte auch Bundesumweltminister Norbert Röttgen.
Zusätzlich zu diesen Neuerungen, soll auch das Bauplanungsrecht geändert werden. Damit sollen künftig die Kindertagesstätten in dem Umfang gebaut werden, wie sie auch benötigt werden. Die Größe des Wohngebiets ist also der Maßstab für die Größe der Kindertagesstätte.
Kritiken gegen diese Vorhaben gab es von Seiten des Chefs der nordrhein-westfälischen Senioren-Union, Leonhard Kuckert. Er monierte, dass gerade ältere Menschen einen Anspruch auf Ruhe haben. Die Bundes-CDU hat diese Kritik allerdings zurückgewiesen und will die Gesetzesänderung so durchführen, dass keine Klage mehr wegen Kinderlärms möglich ist.


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