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Wohnraumwechsel werden durch hohe Erwerbsnebenkosten erschwert

Haus%20in%20H%E4nden_thumb.jpg Der Wohnflächenverbrauch pro Person ist in den letzten 20 Jahren um mehr als 10 Prozent gestiegen. So übersteigt bei immer mehr Menschen, insbesondere bei älteren Personen, die Größe des Wohnraums den eigentlichen Bedarf.

Großstädte, wie Berlin, Hamburg und München locken junge und gut ausgebildete Menschen in die Ballungsräume ohne ihnen wirklich bezahlbare Wohnungen anbieten zu können. Der Neubauanteil konnte in den vergangenen Jahren den Bedarf an Wohnraum nicht decken und die vorhandenen Bestände befinden sich oft in der Hand älterer Menschen, die nicht bereit sind ihr angestammtes Zuhause zu verlassen. Dabei würde ein Wohnraumwechsel allen zugutekommen. Doch viele Senioren wollen ihr vertrautes Umfeld nicht verlassen. Hinzu kommen die hohen Erwerbsnebenkosten, wie die Grunderwerbssteuer und die Maklercourtage, die viele von einem Wohnraumwechsel abhalten.

Hohe Erwerbsnebenkosten schrecken ab

Gerade in jüngere Vergangenheit haben von den 16 Bundesländern allein 13 die Grunderwerbssteuer auf bis zu 5 Prozent angehoben. Lediglich Bayern, Sachsen und Hessen haben diese bei 3,5 Prozent belassen. Aber auch die Maklercourtage, welche bis zu 7 Prozent des Kaufpreises betragen kann, stellt für viele ein Hindernis dar. Derzeit muss sie noch immer vom Käufer getragen werden.

Der Remanenzeffekt

Der Remanenzeffekt ist eine städtebauliche Erscheinung, welche bezeichnet, dass Familien auch dann noch in den einst bezogenen Wohnungen oder Häusern verbleiben, wenn sich ihre Wohnbedarfssituation grundlegend geändert hat. Die Häuser, die viele heutige Senioren einst errichtet haben, haben sie für sich und ihre Kinder gebaut. Doch auch nach dem Auszug dieser, wohnen sie weiterhin in ihren Häusern und blockieren damit dringend benötigten Wohnraum.

Steuerreform dringend notwendig

Ältere Menschen wollen vor allem nicht ihre gewohnte Umgebung verlassen, dennoch stellt die hohe Steuerlast ebenfalls ein großes Hemmnis dar. Experten fordern deshalb Reformen der Grunderwerbssteuer. Würde diese wegfallen, wäre der gesamte Immobilienmarkt flexibler. Die Einnahmeausfälle könnte der Staat durch eine Erhöhung der Grundsteuer ausgleichen und passt man diese noch an den Pro-Person-Verbrauch an Wohnfläche an, wären Familien deutlich entlastet.


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