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Aufgepasst- Tilgungsfalle!

Wer kennt sie nicht- die günstigen Baufinanzierungsangebote, die mit einer kleinen Monatrate viele Bauwilligen in die eigenen vier Wände locken sollen?

Die Standardfinanzierung ist in der Regel mit einem Eingangstilgungssatz von nur einem Prozent ausgestattet. Wer es sich erlauben kann, tiefer in die Tasche zu greifen, setzt von Beginn an auf einen höheren Tilgungssatz. Die Laufzeit wird verkürzt und naturgemäß fallen niedrigere Kosten für den Baukredit an.
Was viele Darlehensnehmer nicht kalkulieren: wer sich für eine einprozentige Tilgung entscheidet, muss am Ende der Zinsbindung, also zur Anschlussfinanzierung, damit rechnen, dass der Schuldenberg noch relativ hoch ist. Da man jedoch immer mit einem Zinserhöhungsrisiko leben muss, kann die Restschuld enorm teuer ausfallen, wenn unter einem ungünstigen Zinssatz weiter finanziert werden muss.
Je niedriger die Restschuld, desto niedriger auch das Risiko, die dann fälligen Monatsraten nicht mehr tragen zu können. Die klassische Tilgungsfalle hat schon häufig dazu geführt, dass der Eigenheimbesitzer auf finanzielle Engpässe stößt. Insbesondere tritt dies ein, wenn bislang der finanzielle Spielraum bereits eng gesteckt wurde.
Bei einer klassischen Standard- Finanzierung mit einer einprozentigen Tilgung ist immer mit einer Mammutlaufzeit zu rechnen, weil die Restschuld durch die laufende Tilgung abnimmt. Der Tilgungsanteil steigt nach jeder Rate um die Zinsen an, die der Kunde mit der Tilgung einspart. Die Zinsersparnis fällt umso geringer aus, je niedriger der Zinssatz für das Baudarlehen ist.
Wer seine Laufzeit nochmals reduzieren will, sollte von vornherein ein Sondertilgungsrecht vereinbaren.
Einige Kreditinstitute legen jedoch eine jährliche Summe dafür fest und verlangen einen Aufschlag. Wer auf der Suche nach einem individuell passenden Baudarlehen ist, sollte auf dieses besondere Recht bestehen, damit „zusätzliches“ Geld in Form von Erbschaften oder eines fällig gewordenen Vertrages in die laufende Finanzierung einfließen kann. Die Kosten für Sondertilgungsrechte fallen derzeit erträglich hoch aus. Nicht nur der Zins nimmt einen hohen Stellenwert bei Vergleichen an, sondern auch die Möglichkeit, flexibel tilgen zu können. Einige Angebote ermöglichen auch, die Tilgungsrate während der Zinsbindung, orientiert an der wirtschaftlichen Situation, flexibel anpassen zu können- und dies gleich mehrfach während der Laufzeit.


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