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Höhere Tilgung immer vorteilhaft?

Wer schnell schuldenfrei wohnen möchte, muss höher tilgen. Diese Tatsache gilt als erwiesen und wer bis zu seinem gewählten Stichtag, beispielsweise den Eintritt ins Rentenalter, "mietfrei" wohnen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen.

Der früher übliche Eingangstilgungssatz von einem Prozent ist nicht ratsam, da eher Mammutlaufzeiten damit verbunden sind. Doch bekanntlich hat jede Medaille zwei Seiten; somit auch der Tilgungssatz.
Viele Banken ziehen die gezahlten Tilgungsraten nicht sofort von der zu verzinsenden Kreditsumme ab. Somit muss der Eigenheimbesitzer Zinsen für Schulden zahlen, die eigentlich längst getilgt sind. Zwar fließt dieser Faktor in die individuelle Berechnung des Effektivzinses ein, doch wird vorab beim Finanzierungsgespräch lediglich der Effektivzins für die einprozentige Tilgungsvariante genannt. Doch wie hoch fällt dann der konforme Nominalzins bei einer höheren Tilgung aus? Diese Frage sollte sich der Darlehensnehmer rechtzeitig beantworten lassen und darauf drängen, den vergleichbaren Nominalzinssatz nennen zu lassen, der denselben Effektivzins beinhaltet, wie die Offerte bei einer einprozentigen Tilgung.
Wer hier genau nachfragt, kann für Klarheit sorgen, denn in der Regel macht es Sinn, schnell zu tilgen, um langfristig Kosten einzusparen. Doch gilt ein Grundsatz: die eigene wirtschaftliche Situation sollte dies auch langfristig gewährleisten!


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