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Klassische Baufinanzierungsformen bekommen Konkurrenz


Zu den weit verbreiteten Finanzierungsformen gehören unter anderem das Annuitätendarlehen und tilgungsfreie Hypotheken von Lebensversicherungen.

Erweitert wird dieses Spektrum durch eine Variante, bei der Darlehensnehmer das Geld nicht zurück zahlen, sondern Anteile an Investmentfonds erworben werden, die an den jeweiligen Kreditgeber verpfändet werden.
Genutzt werden können Fonds deutscher Kapitalanlagegesellschaften und auch bestimmte hierzulande zugelassene ausländische Aktienfonds.
Grundsätzlich wird empfohlen, bestimmte Fonds mit ausgewählten Aktien, die breit gestreut sind, dafür einzusetzen. Konjunkturschwankungen können auf diese Weise ausgeglichen werden und bieten mehr Möglichkeiten als Fonds, die nur begrenzt ausgerichtet sind.
Als vielseitig einsetzbares Anlageinstrument gelten Investmentfonds. Sie eignen sich nicht nur für einen individuellen Vermögensaufbau, sondern können als Grundlage für die private Altersvorsorge genutzt werden. Zudem können Investmentfonds auch im Rahmen einer fondsgebundenen Lebensversicherung eingesetzt werden.
Als zusätzlicher Aspekt gilt, dass Investmentfonds zur Reduzierung von Immobiliendarlehen beitragen können, denn eine langfristige Wertentwicklung der Fonds kann unter bestimmten Umständen zu kostengünstigen Finanzierungslösungen beitragen, indem diese Fonds als Tilgungsinstrument eingesetzt werden. Zu den empfohlenen Voraussetzungen gehört, dass ein Gesamttilgungszeitraum von wenigstens zehn Jahren angestrebt wird, denn die Vergangenheit dokumentiert, dass beispielsweise Aktienfonds höhere Renditen erwirtschafteten als vergleichsweise andere Formen von Kapitalanlagen.
Zudem bietet die Möglichkeit, eine Tilgung über Investmentfonds laufen zu lassen den Vorteil, dass der Anleger von einem hohen Maß an Flexibilität profitieren kann. Börsentäglich können Anteile verkauft werden, ohne dass bestimmte Kündigungsfristen eingehalten werden müssen. Entwickelt sich der jeweilige Fonds positiv, kann der Darlehensnehmer schnell darauf reagieren, um aus der Wertentwicklung Nutzen zu ziehen.
Das Konzept dieser Tilgungsmöglichkeit sieht vor, dass die jeweilige Bank ein endfälliges Darlehen gewährt, das dann nach Beendigung der Darlehenszeit durch das Auflösen der Investmentanlage in einem Betrag getilgt wird.
Somit entfallen die kontinuierlichen Tilgungen an den Geldgeber. Statt dessen werden dann regelmäßig Anteile an einem Investmentfonds gekauft, der durch Fälligkeit am Ende der Laufzeit die gesamte Schuldenlast tilgen soll.


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