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Zahlungsschwierigkeiten bei der Baufinanzierung? Rechtzeitig handeln!

Für die Finanzierung eines Eigenheims entscheiden sich die meisten Menschen in Zeiten von persönlicher, wirtschaftlicher und finanzieller Stabilität. Die meisten denken in diesem Moment nicht daran, was irgendwann vielleicht mal sein könnte. Dies ist aber grundsätzlich sehr wichtig, damit auch in diesen Zeiten die Baufinanzierung nicht ins Wanken gerät.

Baufinanzierung flexibel gestalten

Sei es wegen Krankheit, vorübergehender Arbeitslosigkeit oder Scheidung, wenn die Tilgung des Bankkredites nicht mehr zu hundert Prozent gewährleistet werden kann, gerät auch das Eigenheim in Gefahr. Soweit muss es aber nicht kommen. Das Leben ist unvorhersehbar und deswegen sollte man seine Finanzierung so flexibel wie möglich gestalten. Das beinhaltet vor allem, dass man sich keine starre Tilgung auferlegen lässt. Ein bis zweimal im Jahr sollte man sich die Möglichkeit von Sondertilgungen offen halten. Auch sollte man schon vorab mit seiner Bank die Eventualität von Stundungmaßnahmen klären. Auch die Möglichkeit den Tilgungssatz zu verändern, sollte in den Klauseln des Finanzierungsvertrages mitinbegriffen sein. Doch was passiert, wenn die Finanzierung trotzdem gefährdet ist?

Frühzeitig das Gespräch mit der Bank suchen

Sollte man trotz der Vorsichtsmaßnahmen in Schwierigkeiten geraten, ist es wichtig so früh wie möglich das Gespräch mit seinem Kreditgeber zu suchen. Je eher man sich an sein Finanzierungspartner wendet, desto mehr Zeit bleibt, einen Schlupfloch aus der Misere zu finden. Zuvor jedoch sollte sich der Kreditnehmer einen Schlachtplan zurechtlegen. So ist beispielsweise die Prüfung einer Umschuldung eine Maßnahme zur Bewältigung der Situation. Wenn die Baufinanzierung zu einer Zeit abgeschlossen wurde, in der noch sehr hohe Kreditzinsen die Regel waren, kann eine Umschuldung aufgrund der derzeitig günstigen Kreditzinsen eine günstige Alternativen darstellen. Daneben lohnt sich ein Blick in das Vertragswerk des Baudarlehens. In den meisten Fällen wird den Kreditnehmer neben dem eigentlichen Kredit auch eine Restschuldversicherung verkauft. Diese soll in Fällen von Arbeitslosigkeit, im Todesfall oder Arbeitsunfähigkeit die Zahlung der Kreditraten übernehmen. Bei Arbeitslosigkeit ist die Leistung allerdings zeitlich begrenzt.
Kreditinstitue lassen sich in den meisten Fällen auf ein Gespräch ein und bieten einen Ausweg an. So sind Tilgungsaussätze oft bis zu einem halben Jahr möglich. Aber auch das Senken der monatlichen finanziellen Belastung durch das Senken des Tilgungssatzes ist meist kein Problem. Wenn selbst dies nicht mehr hilft, bieten viele Banken ihren Kunden auch die Möglichkeit an, einen Teil der Raten mit Hilfe eines Tilgungszuschussdarlehens zu übernehmen. Allerdings muss die vom Kreditinstitut übernommene Rate auch wieder mit Zinsen zurückgezahlt werden.
Kommt man trotz der genannten Möglichen um einen Verkauf des Objektes nicht herum, sollte man diesen möglichst selbst in die Hand nehmen. Ein eigenständiger Verkauf ist aus finanzieller Sicht oft bedeutend besser als eine Zwangsversteigerung.


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