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Die Bank soll Schätzkosten tragen

Üblich ist, dass Sparkassen und Banken Klauseln in ihre Verträgen einbauen, den Wert des künftigen Wohneigentums durch einen Gutachter schätzen zu lassen.

Doch nicht immer dürfen die Kreditinstitute die entstandenen Kosten für ein Wertgutachten vor der eigentlichen Finanzierung auf den Kunden abwälzen. Vielfach sind die Verbraucher nicht einmal berechtigt, Einsicht in dieses Gutachten zu nehmen.
Üblicherweise werden 0,2 bis 0,5 Prozent von der gesamten Darlehenssumme dafür verlangt. Doch gibt es nun Urteile die belegen, dass dieses Verfahren unzulässig ist. So wird argumentiert, dass dem künftigen Darlehensnehmer keine Gegenleistung erbracht wird. Schließlich dient das Berechnen und Einschätzen des Wertes einzig und allein dem jeweiligen Kreditnstitut, um die individuellen Risiken, die immer mit der Vergabe eines Darlehens verbunden sind, zu minimieren.
So sollen Kunden gar nach Jahren die Möglichkeit bekommen, die schon gezahlten Schätzkosten zurück zu fordern. Wenngleich Verfahren deiser Art in der Regel nach drei Jahren verjähren, gilt auch, dass diese Frist erst am Ende des Jahres beginnt, in dem man Kenntnis davon hatte, dass Schätzkosten eigentlich nicht zulässig sind.
Entsprechende Musterbriefe, mit denen Widersprüche eingelegt werden können, sind bei den Verbraucherzentralen erhältlich.


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