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Fehler kosten Nerven und Geld!

Selbst, wenn die Zinsen noch akzeptabel sind, können Fehler in der Baufinanzierung zu kostspieligen Fehlgriffen führen.


Zu den gravierenden Fehlern gehört das Überschätzen der eigenen finanziellen Leistungsfähigkeit.
Gern versuchen viele künftige Bauherren die eigene Bilanz zu verschönern und bedenken nicht, dass beispielsweise nicht eingeplante Sonderausgaben bei einem knapp berechneten Finanzierungsplan zu erheblichen Schwierigkeiten führen können. Auch Sonderzuwendungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld sollten nicht unbedingt in die Bilanz einfließen. Wer hier keinen Spielraum einplant, kann sich schnell verkalkulieren.
Aber auch die Eigenkapitalersatzleistungen, mit denen viele Bauherren spekulieren gehen in der Rechnung nicht immer wie gewünscht auf.
Die eigene Muskelkraft am Bau kann zwar viel Geld einsparen, doch sollte jeder realistisch berechnen, welchen Anteil diese Einsparung am gesamten Volumen einnimmt.
Verlängert sich durch den eigenen Einsatz an der Baustelle, kommen grundsätzlich Kosten auf den Eigenheimbesitzer zu, wenn Fristen nicht termingerecht eingehalten werden können. Auch Regressansprüche aufgrund fehlerhafter Ausführungen entfallen und der Bauherr bleibt in der Regel selber auf seinem Schaden sitzen.
Zu den typischen Fehlern gehört auch das Unterschätzen der sogenannten Nebenkosten. Schließlich schlägt alles, was „nebenher“ anfällt, letztendlich hoch zu Buche. Allein beim Vertragsabschluss fallen hohe Gebühren beim Makler oder Notar an. Grundbucheintragungen wie auch die Grunderwerbssteuer können dann Kopfschmerzen bereiten, wenn man das zur Verfügung stehende Budget zu knapp bemessen hat.


Teuer kann es auch werden, wenn man dem erstbesten Angebot den Vorzug gibt und aus Gründen der Bequemlichkeit auf wichtige Vergleichsangebote verzichtet. Denn bereits geringe Konditionsunterschiede können dazu beitragen, den gesamten Kredit zu verteuern. Doch wer sich unterschiedliche Angebote einholt, darf nicht auf den nominalen Zinssatz schauen, da weitere Darlehenskosten hier nicht enthalten sind. Der effektive Jahreszins dient da schon eher als wichtiges Vergleichskriterium. Dieser gibt unter anderem Aufschluss über die Höhe der Bearbeitungsgebühr, die Zinsfestschreibung und auch die jeweilige Tilgungsverrechnung.
Wer effizient unterschiedliche Angebote miteinander vergleichen will, kann dies erst, wenn die Höhe des Effektivzinses feststeht und die Höhe der Restschuld nach dem Ablauf der Zinsbindungsfrist bekannt ist. Neben der Offerte der Hausbank sollten zudem Angebote im Internet Beachtung finden, da Online- Banken oftmals günstigere Konditionen zu bieten haben, als die klassische Filialbank.


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