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Mit optimaler Zinsbindung Kosten senken

Bestimmten Kriterien sollten innerhalb einer Immobilienfinanzierung besondere Beachtung finden.

Dazu gehören nicht nur die aktuellen Zinsen, sondern insbesondere die damit verbundene Zinsbindungsfrist.
Damit kann man den Verlauf der Finanzierung steuern und wer clever kalkuliert, kann auch noch eine Menge einsparen.
So verleitete der Zinsrutsch der Vergangenheit viele Mieter dazu, in die eigenen vier Wände zu wechseln. Günstige Immobilienpreise bei gleichzeitigem Anstieg der Mieten machten vielen Menschen die Entscheidung leicht, in die eigene Immobilie investieren zu wollen.
Wer sich für eine lange Zinsbindung entscheidet hofft natürlich, dass das Zinsniveau während der Laufzeit nicht weiter abrutscht. Denn wer dann vorzeitig aus dem laufenden Vertrag aussteigen will, um von günstigeren Konditionen anderswo profitieren zu können, muss auf den guten Willen seiner Bank hoffen. Denn diese ist nicht dazu verpflichtet, diesem Vorhaben statt zu geben. Hinzu kommt, dass der Darlehensnehmer immer mit einer Abstrafung in Form einer Vorfälligkeitsentschädigung rechnen muss, die schnell einige Tausend Euro betragen kann.
Gestaltet sich das Zinsniveau aktuell günstig und ist bereits in naher Zukunft mit einem Anstieg zu rechnen, sollte der Darlehensnehmer bei seinem Geldgeber auf eine lange Zinsbindung bestehen. Erleichternd kommt hinzu, dass die nach Ablauf dieser Zeit verbliebene Restschuld wesentlich niedriger ausfällt, als nach einer kurzen Zinsbindung.
Ist der Bauzins bis dahin angestiegen, verteuert sich die Anschlussfinanzierung enorm.
Wer komplett auf eine Anschlussfinanzierung verzichten möchte, kann beispielsweise ein Konstantdarlehen nutzen. Bis zum Ende der Finanzierung sind Zins- und Tilgungsanteil festgelegt und verschaffen dem Eigenheimbesitzer Planungssicherheit bis zur Schuldenfreiheit.
Wer von einem niedrigen Zins profitieren kann und somit Geld einspart, sollte überlegen, mit seiner Bank einen entsprechend hohen Tilgungssatz zu vereinbaren.
Der meist übliche Eingangstilgungssatz von einem Prozent trägt außerdem dazu bei, dass Mammutlaufzeiten entstehen und die Kosten hochtreibt.
Bereits zwei oder drei Prozent Tilgungsanteil verhelfen dazu, enorm an Kosten einsparen zu können.
Die Höhe des aktuellen Zinssatzes und der individuelle finanzielle Spielraum sollten in die Überlegungen einfließen, damit eine optimale Variante gefunden wird, um sich dauerhaft einen günstigen Zins sichern zu können, ohne während der Laufzeit auf finanzielle Engpässe zu stoßen.
Auch bringen Vergleiche nicht nur zwischen den Finanzierungsvarianten Vorteile. So sollten auch die Konditionen des Geldgebers sollten genau unter die Lupe genommen werden.


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