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Anschlussfinanzierung stellt besondere Herausforderungen dar

Das Ende der Zinsbindung bietet immer die Chance, den Geldgeber wie auch die Konditionen zu wechseln. Die Karten werden neu gemischt und wer sich rechtzeitig um Vergleiche kümmert, kann eine Menge Geld sparen.

Leider kümmern sich Darlehensnehmer zu spät um neue Konditionen und sitzen die Zeit aus, bis der bisherige Geldgeber ein Verlängerungsangebot unterbreitet. Doch Bequemlichkeit kann ihren Preis haben, weil der Erstkreditgeber nicht zwingend ein gutes Angebot unterbreiten wird. Wer hier prolongiert, ohne zu vergleichen, verpasst eine echte Chance.
Selbst Verbraucherschützer bemängeln, dass klassische Banken ihre Prolongationsangebote sehr zeitnah unterbreiten, um möglicherweise Verhandlungsgespräche über bessere Konditionen zu vermeiden.
Das soll sich jetzt ändern, denn auf die bald anstehende Anschlussfinanzierung muss jetzt rechtzeitig hingewiesen werden, damit sich der Verbraucher darauf einstellen kann, um auch mit anderen Banken über Zins und Tilgung zu verhandeln.
Allein im Jahr 2007 wurden Baudarlehen mit einem gesamten Volumen von mehr als 88 Milliarden Euro verlängert. Die meisten Anschlussfinanzierer nahmen dabei, oft aus Gründen der Bequemlichkeit, die gebotenen Standardkonditionen ihres bisherigen Geldgebers in Kauf und verschenkten auf diese Weise auch bis zu vierstellige Beträge.
Soll die zweite Finanzierungsrunde günstig weiter finanziert werden soll, kommt niemand um Marktvergleiche herum, weil sich bereits ein halber Prozentpunkt positiv auf die Finanzierung des verbleibenden Schuldenberges auswirken kann.
Dabei haben sich die klassischen Banken darauf verlegt, vor hohen Wechselgebühren zu warnen, doch sieht die Realität meist ganz anders aus.
Dabei ist es in der Regel viel einfacher als man denkt, wenn der Geldgeber zur Anschlussfinanzierung gewechselt werden soll. Für eine Abtretung der Grundschuld werden nur wenige Hundert Euro berechnet, die der Kreditnehmer schnell durch günstigere Konditionen wieder heraus holen kann. Somit wird klar, dass sich niemand davor scheuen sollte, zu einer anderen Bank zu wechseln.
Wer schon Monate vor der Anschlussfinanzierung den aktuellen Zins sichern will, kann diese mit einem Forward- Darlehen tun. Die Aufschläge dafür fallen derzeit gering aus und einige Geldgeber bieten gar die flexible Variante, auch ein Forward- Darlehen kündigen zu können, wenn es die Entwicklung der Zinsen fordert.


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