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Das „Nebenher“ schlägt hoch zu Buche!

Nicht nur die passende Immobilie trägt zur Verbesserung der Lebensqualität bei, sondern auch eine zielgerichtete und solide Baufinanzierung. Diese muss auf die individuellen Bedürfnisse er künftigen Eigenheimbesitzers zugeschnitten sein, wobei eine realistische Einschätzung der wirtschaftlichen Lage Voraussetzung sein sollte. Denn sind die Spielräume zu knapp bemessen, kann es später zu finanziellen Engpässen kommen, die nicht selten bei einem Notverkauf enden.

Daher gehören frühzeitige Vergleiche zwischen verschiedenen Geldgebern zu den ersten Schritten. Ein Tilgungsplan kann da enorm weiter helfen, um auch wirklich objektive Vergleiche anzustellen.
Wichtig ist zu wissen, dass ein niedriger Nominalzins allein noch nicht für eine günstige Baufinanzierung steht. Ein objektiver Vergleich ist lediglich mit dem effektiven Jahreszins möglich, der unter anderem auch die Bearbeitungsgebühr enthält.
Doch dieser beinhaltet auch noch nicht alles, was so „nebenher“ an Kosten auf den Kunden zukommt. Teilauszahlungszuschläge, Bereitstellungszinsen, Kontoführungsgebühren wie auch Schätzkosten sind nicht im Effektivzins enthalten. Denn gerade derjenige, der neu bauen will, benötigt meist nicht den kompletten Darlehensbetrag in einer Summe.
Vielmehr werden einzelne Tranchen angefordert, wenn ein Bauabschnitt abgeschlossen ist und zur Bauendabnahme.
Doch fast alle Banken verlangen für einen noch nicht in Anspruch genommenes Darlehen ab einem festgesetzten Zeitpunkt Zinsen, die sogenannten Bereitstellungszinsen. Der Zeitpunkt dafür schwankt, abhängig vom jeweiligen Geldgeber, zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten.
Das Einfordern von Bereitstellungszinsen begründen Geldgeber damit, dass sie ihrerseits Geld für das Darlehen an den Kapitalmärkten aufnehmen mussten und nun den Ausfall vom Kunden ersetzt haben wollen, wenn dieser nicht die komplette Summe sofort benötigt. Nebenkosten dieser Art, die zunächst in der anfänglichen Kalkulation nicht vorkommen, können bei dem unvorbereiteten Kunden große Löcher ins Budget reißen, wenn nicht zusätzliches Geld dafür bereit liegt.
Ebenso nehmen Grundbucheintragen, Kosten für den Notar, die Grunderwerbssteuer wie auch eine eventuell fällig werdende Maklerprovision einen hohen Posten ein. Wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte frühzeitig nach allen Kosten fragen, um das Gesamtvolumen der Baufinanzierung zu ermitteln, damit spätere Nachfinanzierungen nicht nötig werden.


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