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Diese Rechte sollten Mieter kennen!

Rechtsstreit_baufi_thumb.jpg Nicht nur Immobilieneigentümer und Vermieter haben verschiedene Rechte und Pflichten, an die sie sich halten müssen, auch Mieter haben neben ihren Rechten auch Verpflichtungen, denen sie nachkommen müssen.

Aufgepasst mit irrtümlichen Mietminderungen

Muss ein Mieter mit bestimmten Mängeln in seiner Wohnung oder seinem Haus leben, ist er dazu berechtigt, die Miete angemessen zu mindern, bis der Mangel vom Vermieter wieder behoben wurde. Doch Vorsicht, kommt es zu einer unberechtigten Mietminderung, kann der Vermieter unter bestimmten Umständen den Mietvertrag fristlos kündigen. Wer hier kein Risiko eingehen will, kann die Miete unter Vorbehalt zahlen, sodass bei einer gerichtlichen Klärung des Streitfalls dem Risiko der fristlosen Kündigung vorgebeugt wird.

Rechte der Vermieter gestärkt: Mieterhöhungen einfacher durchsetzbar

Konnten Vermieter die Miete bisher nur auf den Mittelwert der ortsüblichen Miete erhöhen, ist nach einem neuen Urteil des Bundesgerichtshofes, dies auch bis zur Maximalgrenze der Bandbreite für die in dieser Region üblichen Mieten erlaubt. Hinzu kommt, dass sich Vermieter nicht mehr nur an dem ortsüblichen Mietspiegel orientieren dürfen, auch der für vergleichbare Nachbargemeinden ermittelte Mietspiegel darf als Grundlage zur Bestimmung der Miete dienen.

Rechte der Mieter gestärkt: Nebenkosten dürfen nicht ohne Weiteres erhöht werden

Konnten Vermieter bisher die Nebenkosten erhöhen, wenn die Betriebskostenabrechnung des vergangenen Jahres dies berechtigt, ist das ab sofort nicht mehr ganz so einfach. Bisher genügte zum Nachweis eine formelle Abrechnung der Betriebskosten. Beinhaltet diese allerdings Fehler und erweisen sich daher künftige Vorauszahlungen als zu hoch, beziehe der Vermieter daher einen nicht akzeptablen Vorteil. Stellen Mieter Fehler in der Betriebskostenabrechnung fest, können sie nun die Zahlung dieser sowie eine damit begründete Erhöhung der Nebenkosten verweigern, bis diese Fehler behoben beziehungsweise der Sachverhalt geklärt ist. In diesen Fällen hat der Vermieter nicht das Recht, aufgrund ausstehender Zahlungen, den Mietvertrag zu kündigen.


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