Baufinanzierung

News » Wissenswertes » Eigentumswohnung- säumigen Besitzern kann Versorgung gekappt werden

Eigentumswohnung- säumigen Besitzern kann Versorgung gekappt werden

Wer Besitzer einer Eigentumswohnung ist, unterliegt grundsätzlich den Regelungen der Eigentümergemeinschaft, die durch einen gemeinsam eingesetzten Hausverwalter überwacht werden.

In der Regel müssen alle Eigentümer ein so genanntes Hausgeld wie auch Sonderumlagen Monat für Monat entrichten. Wer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, kann abgemahnt werden. Ist der Zahlungsrückstand zu einer erheblichen Summe aufgelaufen, kann sogar eine gemeinsam beschlossene Versorgungssperre gegen den säumigen Wohnungsbesitzer verhängt werden.
Dabei ist ein Fall dieser Art gar nicht mal so selten. Immer wieder kommt es vor, dass Eigentümer sich quer stellen. Da die Gemeinschaft alle laufenden Kosten jedoch weiterhin bezahlen muss wie Wasser und Heizkosten, kommt es zu einem finanziellen Engpass. Schließlich müssen auch die anderen Posten wie die Hausreinigung, die Kosten für den Verwalter und Versicherungen weiterhin geleistet werden. Zahlt dann einer aus der Wohnungseigentümergemeinschaft nicht, müssen alle anderen die Lasten tragen, da grundsätzlich anteilig abgerechnet wird.
Rückstände können zunächst über den Hausverwalter eingefordert werden und zeigt sich der säumige Bewohner nicht einsichtig, kann man Forderungen gerichtlich durchsetzen.
Da Verfahren dieser Art meist zäh und langwierig sind, sehen die anderen Miteigentümer zunächst in die Röhre. Letztendlich kann aber auch eine Zwangsversteigerung angedroht werden, um dem Nichtzahlungswilligen sein Eigentum zu entziehen.
Doch bevor dieser letzte Schritt veranlasst wird, gibt es noch andere Möglichkeiten, Druck auszuüben. So ist es rechtens, die Versorgung zu kappen. Jedoch gelten andere Bedingungen, wenn die Eigentumswohnung vermietet ist. Hier gilt die Versorgungssperre als umstritten, weil die Wohnung nicht vom Eigentümer genutzt wird.
Doch das Abdrehen der Versorgung darf auch bei einem säumigen Eigentümer nicht ohne weiteres vorgenommen werden. Die Rückstände müssen sich auf eine Mindestsumme belaufen, bevor die Eigentümergemeinschaft Ernst machen darf. Wenigstens über einen Zeitraum von einem halben Jahr müssen Rückstände aufgelaufen sein. Danach muss die Gemeinschaft das Kappen der Versorgung beschließen und dies dem Nichtzahlungswilligen mitteilen. Hinzu kommt, dass eine Frist eingeräumt werden muss, um die Chance zu ermöglichen, die Fehlbeträge ausgleichen zu können.


« vorheriger Beitrag | nächster Beitrag »


» einen Finanzierungsvergleich anfordern

» Beratung von einem unabhängigen Fachmann

» jetzt Kaufpreis senken Angebot anfordern

» die aktuellen Bauzinsen ansehen

» Bausparen beim Testsieger

Finden Sie uns bei Google+

Kategorien

Archiv





© 2005-2012 baufinanzierung-vergleich24.de - Ein Produkt der finads GmbH