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Erweiterter Spielraum für Besitzer von Eigentumswohnungen

Nicht immer hatten es Besitzer einer Eigentumswohnung leicht, Modernisierungsmaßnahmen in der Eigentümergemeinschaft durchzusetzen. Doch einer Veränderung des Wohneigentumsgesetzes vom Juli 2007 hat hier für Abhilfe gesorgt.

So ist es ab diesem Stichtag nicht mehr notwendig, dass alle Eigentümer zustimmen müssen, wenn bestimmte Maßnahmen reaisiert werden sollen.
Der Gesetzgeber unterscheidet im wesentlichen Modernisierungsmaßnahmen von Instandsetzungen und baulichen Veränderungen an der Immobilie.
Sollen beispielsweise dringend notwendig gewordene Reparaturen durchgeführt werden, reicht eine einfache Mehrheit bereits aus.
Sollen Modernisierungsmaßnahmen in die Tat umgesetzt werden, die nicht dringend erforderlich sind, sondern lediglich der Verschönerung dienen, wird eine doppelte Mehrheit gefordert. Dreiviertel aller Eigentümer müssen dieser Maßnahme dann zustimmen und wenigstens über mehr als 50 Prozent der Wohnanteile verfügen.
Sollen bauliche Veränderungen durchgeführt werden, ist es erforderlich, dass alle durch die Maßnahmen Betroffenen zustimmen.
Auch in Sachen Kostenübernahme hat der Gesetzgeber klare Richtlinie vorgegeben. So muss die Eigentümergemeinschaft diese nicht mehr wie bisher nach Miteigentumsanteilen verteilen, denn es kann mit doppelter Mehrheit beschlossen werden, dass nur derjenige zur Kasse gebeten wird, der zu den Nutznießern der jeweiligen Maßnahme zählt.


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