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Fehlende Qualifikation bei Immobilien-Verwaltern keine Seltenheit

Der Berufsstand des Immobilien-Verwalters ist rechtlich nicht geschützt und so kann jeder, auch ohne Fachwissen und notwendige Qualifikation, als Hausverwalter tätig werden.

Hausverwalter darf sich jeder nennen, da es sich bei dieser Tätigkeit um keinen geschützten Beruf handelt. Dabei werden von diesen oft enorme Vermögenswerte betreut, ohne dass eine Vorbildung oder sonstige Qualifikation vorliegt.
Bei diesen Zuständen wundert es auch nicht, dass Insolvenzen wegen missständlicher Wirtschaft von Immobilienverwaltungen keine Einzelfälle sind. Besitzer von Eigentumswohnungen überweisen monatlich bis zu 150 Euro für Instandhaltungsmaßnahmen auf die Konten der jeweiligen Hausverwaltung. Auf diesen Sonderkonten liegen dann schnell Millionenbeträge, die sehr verlockend sind und der Griff in die Kasse ist nicht mehr weit. Doch nicht nur Veruntreuungen sind ein großes Problem. Durch das fehlende Fachwissen, wird nicht selten unnötigen Reparaturen zugestimmt oder überteuerte Rechnungen akzeptiert.
Wohnungseigentümer, die sicher gehen wollen, dass ihr Geld gut aufgehoben ist, sollten auf eine ausreichende Qualifizierung ihres Hausverwalters achten. Ein Abschluss als Immobilienkaufmann bzw. -frau oder ein Studienabschluss zum Immobilienfachwirt, weist auf ein gewisses Fachwissen hin. Darüber hinaus sollte ein Immobilienverwalter einige Jahre praktische Erfahrung in diesem Berufsfeld vorweisen und gewisse juristische Kenntnisse im Wohneigentumsrecht sind auch nicht verkehrt. Der Verwalter sollte darüber hinaus kein freien Zugang zum Rücklagenkonto haben, sondern alle notwendigen Ausgaben von der Eigentümergemeinschaft gegengezeichnet werden.
Um diese Missstände auf dem deutschen Immobilienmarkt zu beseitigen, fordern nun etablierte Hausverwalter eine Regulierung ihres Berufsstandes. In anderen Ländern ist dies schon Gang und Gäbe aber ob sich diese Forderung auch in Deutschland umsetzen lässt, wird sich künftig erst zeigen.


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