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Immobilieneigentümer: Kennen Sie alle Ihre Pflichten und Rechte?

Paragraf.jpgAls Immobilienfinanzierer haben künftige Eigentümer verschiedene Pflichten aber auch Rechte. Diese werden durch Gerichtsurteile immer wieder bestimmt und neu definiert. So schleichen sich schnell Fehler ein, die den Bauherrn unnötig viel Geld kosten können.

Bauherrn Aufgepasst! Baumängel richtig Mahnen!

Nicht jeder Hausbau läuft perfekt ab. So können Neubauten durchaus Mängel aufweisen. Bauherrn haben hier das Recht Nachbesserungsarbeiten durch die Baufirma oder Schadenersatz zu verlangen. Allerdings sind dabei einige Dinge zu beachten. Entscheidend ist beispielsweise die Frist, die man der Baufirma hinsichtlich des Beginnens der Ausbesserungsarbeiten setzt. Viele verwechseln diese Frist mit der Annahmefrist des Nachbesserungsauftrags. Diese nützt dem Bauherrn nicht viel, kann die Baufirma dann doch den Beginn der Arbeiten selbst bestimmen. Beauftragt der Bauherr in der Zwischenzeit eine andere Baufirma mit der Durchführung der Ausbesserungsarbeiten, verliert er dann seinen Anspruch auf Schadensersatz.

Vorfälligkeitsentschädigung nicht steuerlich absetzbar

Ein Immobilieneigentümer kann 10 Jahre nach Erwerb eines Mietshauses dieses weiterveräußern, ohne seinen Gewinn versteuern zu müssen. Setzt er diesen Gewinn zur Tilgung seines Darlehens ein und muss dabei eine Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank zahlen, kann er diese Kosten aber nicht als Werbekosten angeben. Werbekosten müssen immer direkt mit den Einnahmen verknüpft sein, der Verkauf des Mietshauses steht laut einem Urteil des Bundesfinanzhofes in keinem direkten Bezug zu den zuvor eingenommenen Mieten.

Gewerbliche Tätigkeiten in den eigenen vier Wänden absegnen lassen!

Wer in seiner Wohnung, sei es Eigentums- oder Mietwohnung, eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, die die anderen Bewohner des Hauses stören könnten, sollte sich vorab deren Zustimmung holen. Ein Musiklehrer, der beispielsweise in den eigenen vier Wänden Privatunterricht erteilt, muss sich dazu nicht nur die Zustimmung seines Vermieters holen, sondern sich auch der Einwilligung aller seiner Nachbarn gewiss sein. Ansonsten können sich diese auf ein Urteil des Bundesgerichtshofes berufen, welches einer Tagesmutter die Ausübung ihres Berufes verboten hat, weil diese sich über den Willen der Hausgemeinschaft hinweggesetzt hat.


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